Die geplante Novelle des österreichischen NIS-Gesetzes weitet den Geltungsbereich erheblich aus. Betroffen sind künftig die Branchen Energie, Transport, Finanzen, Gesundheit, digitale Infrastruktur und Produktion.
„Mit NIS2 wird deutlich, dass Cybersicherheit nicht allein eine technische Frage ist“, erklärt Reto Marti, COO des Schweizer Unternehmens Validato. „Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass ihr Personal zuverlässig ist – und hier spielen Background Checks eine entscheidende Rolle.“
Neben technischen Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet NIS2 Unternehmen, Vorfallmeldungen innerhalb von 24 Stunden abzugeben, Notfallpläne vorzuhalten und Risikomanagement-Systeme einzuführen. Neu ist die ausdrückliche Berücksichtigung des Faktors Mensch: Mitarbeitende mit Zugriff auf kritische Systeme müssen überprüft und regelmäßig geschult werden.
Experten betonen, dass zahlreiche Sicherheitsvorfälle der Vergangenheit interne Ursachen hatten – von unbewussten Datenlecks bis hin zu gezielten Erpressungsfällen. Durch Background Checks und Human Risk Management können Unternehmen diese Risiken frühzeitig erkennen und minimieren.
Ausblick:
Die Umsetzung von NIS2 in Österreich wird ab 2025 erwartet. Unternehmen, die rechtzeitig handeln, sichern nicht nur ihre Compliance und vermeiden Strafen von bis zu 10 Mio. €, sondern stärken auch ihre Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
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