Denn darum geht es: um den Einstieg in eine saubere, nachhaltige und zuverlässige Wärmeversorgung für Dänischenhagen. Bürgermeister Olaf Kühl steht hinter dem Projekt: „Als Bürgermeister der Gemeinde Dänischenhagen bin ich dem Wohle der Bürger unserer Gemeinde verpflichtet. Dazu gehört für mich auch, die Weichen für eine nachhaltige und unabhängige Wärmeversorgung in der Zukunft zu stellen, sei es für die Privathaushalte wie auch für die gemeindeeigenen Gebäude.“
Deshalb ist auch der Anschluss kommunaler Gebäude und Einrichtungen geplant. „GP JOULE bietet neben fairen und wirtschaftlichen Preisen zusätzlich Versorgungssicherheit durch umfassenden Service und modernste Technik“, so der Bürgermeister.
Die Gemeinde sieht er damit gut für die Zukunft aufgestellt. „Sollte das Gasnetz im Jahr 2045 abgeschaltet werden, hat Dänischenhagen mit dem Wärmenetz eine Alternative zu Hand. Darüber hinaus wird durch die angebotene Temperatur von mind. 65°C eine Modernisierung der Gebäude nicht zwingend sofort fällig, sondern kann durchaus erst später erfolgen. Durch das Wärmenetz Dänischenhagen können unsere Gemeinde und die einzelnen Haushalte die Klimaziele bereits bis 2035 erreichen!“
Nun braucht es die Anmeldungen der Einwohner. „Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, das Projekt durch ihre Teilnahme zu unterstützen“, so Bürgermeister Olaf Kühl.
Die Planungen für das Wärmenetz
In Dänischenhagen sind zunächst zwei Bauabschnitte geplant. Das Süd-Netz startet jetzt. Es umfasst das Gebiet südlich der Sportanlage zwischen den Straßen Schulstraße und Zum Wasserwerk. Das Nord-Netz befindet sich derweil noch in Planung.
Beide Netze werden zunächst mit jeweils einer Großwärmepumpe ausgestattet, die eine Leistung von 500 Kilowatt hat. Sie wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Jeweils ein Pufferspeicher speichert zusätzliche Wärme und macht damit den Wärmeverbrauch unabhängig von der Wärmeerzeugung: Wärme kann dann erzeugt werden, wenn gerade viel erneuerbare Energie im Netz und der Strompreis daher günstig ist. Genutzt werden kann die Wärme dann zu einem späteren Zeitpunkt. Das Verfahren steigert die Effizienz der Anlage. Ein Spitzenlast- sowie ein Redundanzkessel sorgen für die Abdeckung der Verbrauchsspitzen und die Versorgungssicherheit.
Anmeldung bis 30. November: verschiedene Anschlussvarianten möglich
Auf der Infoveranstaltung wurden auch die Vorteile eines Anschlusses an das Wärmenetz vorgestellt: Einmal angeschlossen muss man sich nicht mehr um rechtzeitige Brennstofflieferungen kümmern. Mit einem Anschluss an das Nahwärmenetz profitieren Anschlussnehmende von einem „Rundum-Sorglos-Angebot“, das ein umfassendes kostenloses Service- und Wartungspaket beinhaltet.
Anmeldungen zum Wärmenetz können bis zum 30. November eingereicht werden. Danach wird anhand dieser Anmeldungen die finale Trassenplanung vorgenommen. Für die Haushalte im Anschlussgebiet gibt es für jeden Bedarf das passende Angebot: Neben einem Vollanschluss mit direktem Wärmebezug gibt es auch die Möglichkeit, sich nur einen Teilanschluss bis auf das Grundstück oder einen Netzanschluss bis ans Haus, jedoch ohne Wärmelieferung, legen zu lassen.
Das ist interessant für jene, die aktuell noch keinen Bedarf an einer neuen Heizung haben, sich aber dennoch einen zukünftigen Anschluss an das Wärmenetz sichern möchten. Sie sparen sich so die später deutlich höheren Erschließungskosten und profitieren von der momentanen Förderung.
Zu Überlegungen wie diesen bietet GP JOULE unverbindliche Beratungsgespräche an. Kundenberater Luca Kuntze steht für eine Terminfindung und alle weiteren Fragen unter Tel: 04671-6074 456 oder info@daenischenhagen-fernwaerme.de gern zur Verfügung.