Denn darum geht es: um den Einstieg in eine klimafreundliche, saubere und zuverlässige Wärmeversorgung für Bubenreuth. Bürgermeister Norbert Stumpf äußerte sich im Rahmen der Veranstaltung: „Mit dem Nahwärmenetz haben wir die Chance auf eine nachhaltige und sichere Wärmeversorgung, die uns unabhängig von teuren Energieimporten macht. So können wir die Lebensqualität in der Gemeinde steigern, unsere Bürgerinnen und Bürger entlasten und den Wert ihrer Immobilien sichern.“
Projektentwicklerin Alexandra Endres sowie Kundenberater Josef Humpert und Johannes Schuster informierten am Abend ausführlich über das Vorhaben und mögliche nächste Schritte. Im Anschluss hatten Interessierte die Möglichkeit, mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu klären.
„Ein kommunales Wärmenetz ist ein Gemeinschaftsprojekt. Darum ist jetzt die Rückmeldung der Bürgerinnen und Bürger gefragt“, erklärt Josef Humpert: „Mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten schaffen wir ein Angebot für alle. Zudem gewinnt die Nahwärme, aufgrund der Ersparnisse in den Nebenkosten, im Vollkostenvergleich gegenüber Heizalternativen.“
Für den Betrieb des Wärmenetzes wurde von GP JOULE die Renergiewerke Bubenreuth GmbH gegründet. Die Gemeinde strebt eine Beteiligung von 50 Prozent an.
So kann es aussehen
Für das Wärmenetz in Bubenreuth ist zunächst ein Teil der Vogelsiedlung als erster Bauabschnitt im Konzeptionsvorschlag. Hier, an der Scherleshofer Straße, soll dann auch die Heizzentrale gebaut werden. Von dort aus wird eine Großwärmepumpe mit einer Leistung von 500 Kilowatt die angeschlossenen Haushalte versorgen. Sie wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben.
Ein Pufferspeicher speichert zusätzliche Wärme und macht damit den Wärmeverbrauch unabhängig von der Wärmeerzeugung: Wärme kann dann erzeugt werden, wenn gerade viel erneuerbare Energie im Netz und der Strompreis daher günstig ist. Genutzt werden kann die Wärme dann zu einem späteren Zeitpunkt. Das Verfahren steigert die Effizienz der Anlage. Ein Spitzenlast- sowie ein Redundanzkessel sorgen für die Abdeckung der Verbrauchsspitzen und die Versorgungssicherheit.
Die Akquisephase läuft
Auf der Infoveranstaltung wurden auch die Vorteile eines Anschlusses an das Wärmenetz sowie die verschiedenen Tarifmodelle vorgestellt. Anschlussnehmende profitieren von einem „Rundum-Sorglos-Angebot“, das ein umfassendes kostenloses Service- und Wartungspaket beinhaltet.
Schnell sein lohnt sich: GP JOULE hat ein besonderes Angebot für Entschlossene: Wer seinen Antrag für einen Vollanschluss bis Ende des Jahres abgibt, erhält 1.000 EUR Preisnachlass.
Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sind eingeladen, sich über Anschlüsse an das Wärmenetz zu informieren. Dazu bietet GP JOULE unverbindliche Beratungsgespräche an, die über die Website www.bubenreuth-fernwaerme.de buchbar sind. Außerdem können jeden Dienstag um 15 Uhr im Rathaus (Container) Beratungstermine gebucht werden.