Denn in der Automobilindustrie wird zwar an verschiedenen Stellen an Nachhaltigkeitsmaßnahmen gearbeitet, aber auf Komponentenebene mit Einzelmaßnahmen und nicht vernetzt. Die Idee des Teams von Berylls by AlixPartners ist es, die Initiativen der verschiedenen Hersteller zu bündeln, um ein extrem nachhaltig ausgestattetes Fahrzeug produzieren und anbieten zu können.
So könnte ein konkretes Produkt wie eine nachhaltige Green-Line analog zu einer AMG-Ausstattung, einem M-Paket oder einer S-Line etc. entstehen. Der durchgerechnete Business Case ergibt bei günstigen Rahmenbedingungen und konsequenter Umsetzung ein jährliches Plus von 290 Mio. Euro für den Hersteller. Denn Umfragen zeigen, dass ein nennenswerter Teil der Kunden bereit ist, für besonders nachhaltige Produkte einen Aufpreis zu zahlen.
Diese Tatsache wird von der Automobilindustrie bisher nicht monetarisiert. In vielen Fällen finden Kunden überhaupt keine Informationen über nachhaltige Komponenten im Auto. Wie bei allen anderen Produkten der Automobilindustrie sollte aber auch Nachhaltigkeit als Business Case verstanden werden. Um daraus einen Margenbringer für Hersteller und Handel zu machen, muss das nachhaltige Produkt jedoch bepreist und zu einem anderen Preis als das Basismodell angeboten werden, so wie es bei anderen Ausstattungslinien schon lange üblich ist.
Wie so eine Sustainable-Line im Konfigurator aussehen könnte, haben die Berylls by AlixPartners-Experten exemplarisch dargestellt. Die Illustration dazu hängt hier an.
Die vollständige Analyse mit weiteren Zahlen finden Sie ebenfalls im Anhang.