Besonders heikel wird es bei geschützten Merkmalen wie Religion, ethnischer Herkunft, Alter oder sexueller Orientierung. Eine Ablehnung, die (auch nur unterbewusst) darauf basiert, ist diskriminierend und verboten (AGG/GlG).
Die Lösung ist die Trennung von Recherche und Entscheidung – das sogenannte "Clean Team"-Prinzip. Validato übernimmt die Rolle des neutralen Ermittlers. Die Software und die Analysten von Validato haben keine Entscheidungsgewalt über die Einstellung. Sie sammeln Daten, aber sie filtern rigoros alles heraus, was nicht jobrelevant ist oder unter den Diskriminierungsschutz fällt.
Der HR-Manager erhält am Ende einen "bereinigten" Bericht. Darin steht vielleicht: "Keine Reputationsrisiken gefunden". Er sieht nicht, dass der Kandidat Mitglied in einem Kirchenchor oder einer politischen Partei ist, solange dies kein extremistisches Risiko darstellt.
Durch diesen Filter ermöglicht Validato eine objektive Eignungsdiagnostik. Unternehmen können so sicherstellen, dass sie wirklich die besten Talente einstellen und nicht diejenigen, die dem Recruiter am ähnlichsten sind ("Mini-Me-Effekt"). Technologie wird hier zum Werkzeug für mehr Chancengleichheit und Diversität im Unternehmen.