Diese "Schweizer Spezialität" wird oft von Bewerbern genutzt, um andere Lücken zu kaschieren – etwa eine abgebrochene Probezeit oder eine Arbeitslosigkeit. Man schreibt einfach "Militärdienst" in den CV, und kaum ein Recruiter fragt nach dem Dienstbüchlein. Validato schaut hier genauer hin. Als Schweizer Anbieter kennt Validato die Strukturen der Armee und des Zivildienstes genau.
Das System ermöglicht es, entsprechende Nachweise (Dienstbüchlein, Marschbefehle, Bestätigungen des Zivildienstamtes) strukturiert anzufordern und auf Plausibilität zu prüfen. Passt der Zeitraum der RS zum Alter? Ist der angegebene Grad realistisch? Validato hilft, die militärische Karriere, die in der Schweiz oft auch Rückschlüsse auf Führungsqualitäten und Belastbarkeit zulässt (z.B. bei Offizieren), korrekt in das Gesamtbild des Bewerbers einzuordnen.
Besonders wichtig ist dies für internationale Konzerne mit Sitz in der Schweiz. Ein Expat-Recruiter aus London würde eine 10-monatige Lücke vielleicht als "Red Flag" werten. Validato kontextualisiert dies: "Verifizierter Zivildienst – keine Arbeitslosigkeit". Das verhindert Fehlinterpretationen und Diskriminierung.
Gleichzeitig prüft Validato auch die Kehrseite: Wenn jemand keinen Dienst geleistet hat ("Untauglichkeit"), darf danach laut Arbeitsrecht und revDSG oft nicht gefragt werden, da es Rückschlüsse auf die Gesundheit zulässt. Validato wahrt hier die Grenze des Zulässigen und schützt das Unternehmen vor unzulässigen Fragen, während es gleichzeitig die Fakten bei den angegebenen Dienstzeiten hart prüft. Transparenz wo nötig, Diskretion wo Pflicht.