Precoplat, ein Hersteller von hochpräzisen Leiterplatten „Made in Germany“, erweitert sein Tätigkeitsfeld und erschließt zunehmend Anwendungen im Verteidigungssektor. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach zuverlässigen, sicherheitsrelevanten Elektronikkomponenten und stärkt zugleich seine Rolle als verlässlicher Partner innerhalb der europäischen Lieferketten.
Die Produktion in Krefeld wird derzeit gezielt auf die Anforderungen von Verteidigungs-, Second-Source- und Dual-Use-Projekten ausgerichtet. Hierzu gehören erweiterte Materialfreigaben, lückenlose Prozessüberwachung und Prüfverfahren nach IPC-6012 und IPC-A-600 Klasse 3. „Wir arbeiten bereits an mehreren Projekten mit sicherheitsrelevantem Bezug“, erklärt Katharina VÖLKER, Geschäftsführerin bei Precoplat. „Unser Anspruch bleibt dabei derselbe wie immer: höchste Präzision, planbare Lieferfähigkeit und volle Kontrolle – von der Datenprüfung bis zur Endabnahme.“
Die Entscheidung, sich auch für den Bereich Defence zu öffnen, war sorgfältig abgewogen und folgt einer klaren strategischen Linie: langfristige Stabilität, technologische Souveränität und regionale Wertschöpfung. Precoplat sieht darin einen Beitrag zur Resilienz Europas und zur Stärkung kritischer Infrastrukturen. Gleichzeitig verpflichtet sich das Unternehmen zu einem verantwortungsvollen und gesetzeskonformen Umgang mit Daten und sicherheitsrelevanten Anwendungen im Einklang mit den Vorgaben der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.
„Am Ende geht es um Verlässlichkeit – und das ist genau das, was wir seit Jahren liefern“, bringt Brüggen es auf den Punkt. „Wir sehen dies als logischen nächsten Schritt: Wenn unsere Technik im zivilen Bereich mit höchsten Ansprüchen jahrelang funktioniert, dann funktioniert sie auch dort, wo es darauf ankommt.“