Die jährliche ECI-Studie misst die Entwicklung der Cloud-Nutzung in den Unternehmen; die diesjährige Ausgabe beleuchtet insbesondere die Herausforderungen, denen IT-Verantwortliche gegenüberstehen, um die rapide steigende KI-Nutzung und den wachsenden Bedarf an Anwendungs- und Infrastrukturmodernisierung zu meistern. „Die Ergebnisse legen nahe, dass Unternehmen ein Maß an Sicherheit, Robustheit und Portabilität benötigen, das der Tatsache angemessen ist, dass KI-Workloads in jeder Umgebung laufen können“, so Lee Caswell, SVP, Product and Solutions Marketing bei Nutanix. „Außerdem würden die Unternehmen von einer gemeinsamen Umgebung für virtuelle Maschinen und Container profitieren. Denn dadurch wären IT-Verantwortliche in der Lage, KI in hybriden Umgebungen ohne Bedenken zu skalieren.“
Zentrale Ergebnisse der umfragegestützten Studie
- Silos in der Organisation und KI verursachen neue Risiken: KI treibt Innovationen voran und bringt gleichzeitig neue betriebliche Herausforderungen mit sich. 82 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Silogrenzen zwischen Fachabteilungen einerseits und IT-Organisationen andererseits Bereitstellungen verlangsamen und die Komplexität erhöhen. Dadurch erschweren sie die Aufgabe, Projekte im Technologiebereich effektiv umzusetzen.
- Schatten-KI schafft neue Herausforderungen: 79 Prozent der Befragten berichten von KI-Anwendungen und -Agenten, die von Kolleginnen und Kollegen ohne Involvierung der IT implementiert und genutzt werden. Und 78 Prozent sind der Auffassung, dass die unautorisierte KI-Nutzung zu Risiken führt wie zum Beispiel der Preisgabe sensibler Daten und geistigen Eigentums. Das unterstreicht, dass Fachbereiche und IT-Teams enger zusammenarbeiten müssen. Nur so lässt sich dafür sorgen, dass KI-Bereitstellungen sicher, compliant und im Einklang mit den Unternehmenszielen bleiben.
- Agenten bergen großes Potenzial für Unternehmen: Eine Mehrheit der IT-Verantwortlichen (61 Prozent) erwartet, dass KI-Agenten die Kunden- und Mitarbeitererfahrung verbessern. 58 Prozent gehen davon aus, dass KI-Agenten Produktivität und Effizienz steigern, während 57 Prozent in KI-Agenten das Potenzial sehen, neue Produkte, Services oder Umsatzströme zu schaffen.
- Datensouveränität ist nicht verhandelbar: Für 80 Prozent der Befragten stellt Datensouveränität bei Entscheidungen über Infrastruktur und Betriebsort von Containern eine hohe Priorität dar. Compliance-Auflagen veranlassen Unternehmen, Daten physisch in dem Land zu halten, in dem diese gesammelt wurden. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) spürt insbesondere aufgrund von Sicherheits- und Datenschutzbedenken den Druck, ihre Infrastruktur in einem einzelnen Land zu betreiben, ob in einer On-Premises- oder lokalen Cloud-Umgebung.
- Container sind das Fundament moderner Applikationen – und KI ist der Schlüsselfaktor: Unternehmen nutzen Container, um KI-fähige Workloads und die Entwicklung moderner Applikationen zu unterstützen. 87 Prozent der Befragten erwarten, dass die Nutzung von Containern für Anwendungen in den kommenden drei Jahren zunehmen wird. Gleichzeitig erklären 83 Prozent, dass sie neue Anwendungen bereits in Containern erstellen. Und 85 Prozent sind der Überzeugung, dass KI die Verbreitung von Containern beschleunigt. Dementsprechend sollten Unternehmen ihre Infrastrukturstrategien weiterentwickeln, um containerisierte Workloads erfolgreich zu handhaben.
- Die Anweisung zur Bereitstellung von KI-Anwendungen kommt von oben, doch die Infrastruktur ist nicht vollständig bereit dafür: 59 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ihre Unternehmen in den kommenden drei Jahren über mehr als fünf KI-gestützte Anwendungen verfügen werden. Sollte jedoch die Vorgabe lauten, die KI-Workloads in einer On-Premises-Umgebung bereitzustellen, sind 82 Prozent der Ansicht, ihre gegenwärtige Infrastruktur könne dieses Szenario nicht vollständig unterstützen.
Das achte Jahr in Folge hat Nutanix eine globale Studie in Auftrag gegeben, um den aktuellen Stand zu Cloud-Nutzung, Containerisierung und Bereitstellung von GenAI-Anwendungen zu ermitteln. Zu diesem Zweck hat Wakefield Research im November 2025 die Antworten von 1.600 Cloud-, IT- und Entwicklungsverantwortlichen ab Manager-Ebene aufwärts eingeholt. Die Befragten stammten aus Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, dem Königreich Saudi-Arabien, Singapur, Spanien und den Vereinigten Staaten.
Die Studienergebnisse und vollständige achte Ausgabe des Enterprise Cloud Index sind auf der Nutanix-Website abrufbar.