Besonders profitieren können kleine und mittlere Unternehmen aus der Region, die bereits international aktiv sind oder neue Märkte erschließen wollen. Laut EU-Kommission könnten die Exporte in die Mercosur-Staaten um bis zu 39 Prozent steigen – ein Impuls für Wachstum und Beschäftigung.
Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), betont: „Mit dem Inkrafttreten der Investitionsstandort für deutsche Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Das Abkommen bringt Absatzperspektiven für die Industrie, angrenzende Dienstleister und den Handel; es sichert Lieferketten für die Energieversorgung und den Zugang zu Rohstoffen. Zugleich ist es ein wichtiges Signal: Europa sichert sich seinen Platz im globalen Handel – und zwar durch Marktöffnung, nicht durch Protektion.“
Die IHK Ostwürttemberg unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit Beratung, Marktinformationen und Kontakten zu den Auslandshandelskammern in Südamerika. „Wir sehen große Chancen für die Industrie, den Maschinenbau und angrenzende Dienstleister“, so Rentschler.
Weitere Informationen und Unterstützung bietet die IHK unter www.ihk.de/ostwuerttemberg , Seitennummer 6938158.