Ziel des Projekts ist es, Softwaremodule zu entwickeln, die den gesamten Workflow von CAD- oder 3D-Scan-Daten bis hin zur fertigen Druckvorbereitung automatisieren – einschließlich Prozess- und Bahnplanung sowie skillbasierter Prozesssteuerung. Damit soll die gesamte Durchlaufzeit auf maximal eine Stunde reduziert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Austauschbarkeit und Erweiterbarkeit von großskaligen 3D-Drucksystemen, die im Projekt an einem neuartigen und einem konventionellen Drucker getestet werden.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: In der Medizintechnik können individuelle Orthesen oder Prothesen schneller realisiert werden, im Automobil-, Raumfahrt- und Schiffbau Innenraumkomponenten oder Panele. Auch Formenbau, Verpackungsindustrie, Möbelbau oder die Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien profitieren von einer deutlich schnelleren, flexiblen Daten-zu-Druck-Kette.
„Mit Scan2Mex entwickeln wir eine Prozesskette, die aus 3D-Scans oder CAD-Daten ohne lange Wartezeiten ein druckbares Modell erzeugt. Diese Geschwindigkeit eröffnet vielen Branchen neue Möglichkeiten – von der medizinischen Versorgung bis zur Industrieproduktion“, sagt Projektleiter Daniel Krueger.
Zu den Projektpartnern gehören das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sowie das IPH Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH.