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Warum die Cyber Recovery Time unverzichtbare Kennzahl für Ihre Business Continuity ist

Das ist die Auflösung des Empalis Silvesterrätsels 2025/26: Für die rege Teilnahme an unserem Cyber Rätsel möchten wir uns herzlich bedanken und den GewinnerInnen nochmals unsere Glückwünsche aussprechen.

(PresseBox) (Stuttgart, )
Oder: Das ist die Auflösung des Empalis Silvesterrätsels 2025/26

Für die rege Teilnahme an unserem Cyber Rätsel möchten wir uns herzlich bedanken und den GewinnerInnen nochmals unsere Glückwünsche aussprechen. Und hier kommt die Auflösung:

Die Rätselfrage: Cyber Recovery Time

Im Kern des Rätsels stand die Frage: „Wie hoch ist die durchschnittliche Cyber Recovery Time?“

– und: Kennen Sie die Wiederherstellungszeit in Ihrem eigenen Unternehmen?

Wonach wir im Rätsel gesucht haben, war nicht eine einzelne, konkrete Zahl – sondern das Verständnis, dass die Bewertung der Cyber Recovery Time (CRT) kein Allgemeinwert, sondern stets nur für ein konkretes Unternehmen gilt.

Definition Cyber Recovery Time (CRT)

Die Cyber Recovery Time ist die Kennzahl für die Zeit, die ein Unternehmen benötigt, bis es im Ernstfall wieder betriebsbereit ist – d.h. auf einem definierten operativen Niveau wieder produktiv arbeiten kann (wird oft auch „Minimal-Valuable-Company“ genannt). Somit ist sie zugleich Bestandteil der MTTR (Mean Time To Recover). Die Cyber Recovery Time schließt neben der reinen Recovery Time Objective (RTO)auch die Validierung der Backupdaten und Bereinigung möglicher Schadsoftware ein.

Branchenbezogen bietet die durchschnittlich gemessene Dauer des „DACH Deck – Global Security Research Reports 2024“ Orientierung. Demnach lag die durchschnittliche Cyber Recovery Time in der DACH-Region im Jahr 2025 empirisch bei 8,6 Monaten. 

Des Rätsels Lösung: Cyber Recovery Time messen

Die Lösung besteht demzufolge darin, eine fundierte Schätzung bzw. Messung der eigenen Cyber Recovery Time vorzunehmen und diese im Kontext der eigenen Resilienz im Unternehmen einzuordnen. Eine einzelne „richtige“ Zahl gibt es daher so nicht.

Möglich waren Antworten, die dieses Verständnis der durchschnittlichen Cyber Recovery Time aufgreifen oder in den Kontext stellen, dass diese je nach Organisation und Reifegrad der Cyber Resilience sehr unterschiedlich ausfallen kann und insofern konkret gemessen werden muss. Wichtig für ein jedes Unternehmen ist daher die Erkenntnis, dass die eigene Wiederherstellungszeit eine zentrale Kennzahl moderner Cyberresilienz ist.

Warum die Cyber Recovery Time unterschiedlich ausfallen kann

Je nach Unternehmen und seiner IT-Umgebung variiert die Cyber Recovery Time beträchtlich, wie einige der folgenden Gründe veranschaulichen:

Reifegrad der Restorefähigkeit: Je robuster und getesteter Wiederherstellungsprozesse sind (z.B. durch Versionierung, Immutability etc.), desto schneller kann die Wiederherstellung beginnen und validiert werden – was die Cyber Recovery Time verkürzt.

Organisatorische Abläufe und Verantwortlichkeiten: Notfallpläne und definierte Business Continuity Management-Prozesse erlauben eine schnellere Reaktion auf einen Vorfall, was die Recovery-Dauer beeinflusst.

Komplexität und Umfang der IT-Landschaft: Größere bzw. heterogene IT-Umgebungen erfordern, dass zumeist mehrere oder gar viele Systeme und Komponenten koordiniert werden müssen – was ebenfalls die Cyber Recovery Time verlängern kann.

Art des Cyberangriffs und Datenintegrität: Ein Cybervorfall kann nicht nur Systeme lahmlegen, sondern auch Backup-Datensätze kompromittieren. Müssen diese erst bereinigt und validiert werden, fällt die Cyber Recovery Time länger aus als die reine Berechnung der Recovery Time Objective (RTO).

Weitere Einflussfaktoren auf die Cyber Recovery Time: Externe Faktoren wie bspw. externe Dienstleister, Compliance-Faktoren wie Meldepflichten und rechtliche Anforderungen können sich auf den Wiederherstellungsprozess auswirken.

Aus diesen Gründen ist die Cyber Recovery Timekeine feste Kennzahl, sondern eine organisations- und situationsabhängige Größe.

Auf einen Blick: Technische, organisatorische und menschlich-prozessuale Faktoren für die Cyber Recovery Time

Cyberresiliente Backup-Strategien: Versionierte immutable Backups mit Air-Gap verringern die Ausfallrisiken und beschleunigen die Wiederherstellung.

Cyberresiliente Netzwerk- und Systemarchitektur: Segmentierte Netzwerke und Zero Trust-Designs begrenzen den Schaden eines Angriffs.

Notfallpläne, die getestet sind: Incident Response-Playbooks sind ausgearbeitete, regelmäßige getestete Notfallpläne reduzieren Unsicherheiten im Ernstfall und beschleunigen Abläufe. 

Business Continuity Management (BCM): Cyber Recovery Time-Definitionen und BCM-Analysen sollten aufeinander abgestimmt ausgewertet werden, so dass alle Akteure die Prioritäten kennen und der Wunschzielzustand nach dem Vorfall klar definiert ist. 

Awareness und Schulungen: Je besser Mitarbeitende informiert sind über frühe Erkennungszeichen und Eskalationswege, desto früher kann Recovery aktiviert werden. 

Tests und Übungen: Regelmäßige Wiederherstellungstests decken Schwachstellen auf und verbessern tatsächliche Recovery-Abläufe. 

Compliance- und Meldepflichten: Hinzu kommen weitere Faktoren sind regulatorische Anforderungen wie NIS2 undDORA. Sie können formale Schritte erforderlich machen, die sich auf die zeitliche Abfolge auswirken.

Wie Sie in 6 Schritten die beste Cyber Recovery Time erreichen

Ein systematisches Vorgehen entlang bewährter Best-Practices ist zu empfehlen:
  1. Messwerte definieren und kontrollieren: Einführung von KPIs wie Mean Time to Detect (MTTD), Mean Time to Restore (MTTR) und aktuelle Cyber Recovery Time.
  2. Regelmäßige Backups implementieren: Immutable Backups, Versionierung und Air-Gap-Speicher verhindern, dass Backups selbst kompromittiert werden.
  3. Wiederherstellungsprozesse testen: Simulierte Ransomware-Szenarien und regelmäßige Wiederherstellungstests validieren Abläufe und identifizieren Lücken.
  4. Notfallpläne überprüfen, testen, oder einführen: Dokumentierte, rollenbasierte Abläufe beschleunigen Entscheidungen im Ernstfall.
  5. Cyberresiliente Architektur-Ansätze strategisch aufbauen: Segmentierung, Zero-Trust-Ansätze und Cloud-basierte resilientere Strukturen minimieren Angriffsflächen und Recovery-Aufwand.
  6. Kontinuierlich optimieren: Nach jedem Test oder Vorfall sollte eine Analyse zur Anpassung der Strategie erfolgen, um anhand der Lessons-Learned zu optimieren.
FAZIT: Warnzeichen Cyber Recovery Time

Wir wissen es schon lange: Ob ein Angriff erfolgt, ist nicht mehr die Frage, sondern ob Unternehmen cyberresilient genug sind, um möglichst schnell nach einem Angriff wieder handlungsfähig zu sein.

Dass der durchschnittliche Wert, wann ein Unternehmen nach einem Cyberangriff wieder voll betriebsfähig ist, in der DACH-Region vergangenes Jahr auf 8,6 Monate gemessen wurde, lässt sich daher vielmehr als Warnsignal deuten. Denn solange Unternehmen ihre eigene Cyber Recovery Time (CRT) nicht kennen, also nicht messen und somit nicht proaktiv verkürzen können, sind sie potentiell Cyberangreifern stärker ausgeliefert, als andere ihrer Branche. Ein Risiko, das heute auch die gesamte Existenz des Unternehmens kosten kann.

Daher empfiehlt es sich, die Cyber Recovery Timeals KPI auf Managementebene aufzunehmen. So gewinnen Sie mit Zunahme und Verbesserung Ihrer Maßnahmen im Ernstfall kostbare Zeit, um Ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten - und das Vertrauen Ihrer Partner und Kunden.

Kontakt: Bei Fragen sprechen Sie uns gern direkt an: Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Philip Röder, Key Account Manager & Business Development
Telefon +49 162 4196789

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Empalis Consulting GmbH

Empalis Consulting – Cyberresiliente Data Protection

Seit 1989 hat die Empalis Consulting ihre Geschäftsbereiche Beratung, Training und Managed Service zu kompakten Leistungspaketen entwickelt. Effiziente Beratung, hervorragende Qualität und zukunftsorientierte Partnerschaften sind unsere zentralen Leitplanken.

Unsere Data Protection-Lösungen zeichnen sich durch jahrzehntelange Praxiserfahrung zum Aufbau von mehr Cyber Resilience in den Backup-Architekturen unserer Kunden aus. Sie erhalten bei uns Expertise und Know-how für

• Modernen Datensicherungskonzepte
• Ransomware-Vorsorge
• Disaster Recovery
• Snapshot Technologien
• Cloud-Storage und Backup as a Service.
• Container Technologien und Orchestration in Linux Umfeld

VIKING Backup

Strategieberatung und Lösungen aus einer Hand: Mit der VIKING-Strategieberatung optimieren und verschlanken wir Ihre Backup-Architekturen und -Prozesse. Als Auftakt zur VIKING Strategieentwicklung empfehlen wir unseren Startworkshop Empalis Health Check, um auf dieser Erkenntnisbasis weitere Schritte mit Ihnen zu besprechen. Wir beraten und unterstützen Sie in der Planung und Umsetzung bis hin zum Betrieb – und bieten auch hier mit unserem Managed Service wählbare Unterstützungsmodule.

VIKING bietet Ihnen von der Backup-Komplettlösung VIKING Backup Guardian bis hin zur modularen Sofort-Lösung VIKING BaaS und VIKING 365 für Microsoft 365-Backup sowie der VIKING Appliance als einfach zu bedienende, beliebig skalierbare Plug-and-Play-Lösung für Sie passende, individuell konfigurierbare Wege zu mehr Cyber Resilience in cyberunsicheren Zeiten.

Managed Service Angebote

Empalis Service Plus (ESPlus) steht für ganzheitliche Lösungen und auf die Ansprüche unserer Kunden angepasste Leistungen. Wir optimieren und orchestrieren für Sie Software, Hardware, Konzepte, Schulung und Betrieb. Um Investitionssicherheit zu garantieren, integrieren wir auf Wunsch vorhandene Bestandteile Ihrer Infrastruktur in unseren Managed Service, je nach SLA flexibel wählbar von Monitoring only bis full managed. Mit unserem optionalen 24x7-Support und Betrieb können sich unsere Kunden jederzeit und gerade in kritischen Situationen auf uns verlassen.

Ihre Experten in Automation

Anwendern im Bereich System z/OS und Open Systems bieten wir Beratung und Unterstützung bei Entwicklung, Administration und Betrieb in den Themen rund um Linux, Containerisierung, Automation und Virtualisierungstechnologien.

Win-win: Unsere Kunden und Partnerschaften

Unsere Kunden aus dem Enterprise-Umfeld und dem Mittelstand profitieren von unseren langjährig ausgebauten Kooperationen mit Marktführern, darunter Veeam, IBM, Cohesity, Wasabi, Microsoft, Predatar, Linux u.v.w. Mit heute auch eigenen Lösungen, die diese miteinander und in unserer eigenen Cloud durch sinnvolle Architekturen verbinden, bieten wir Ihnen ein noch breiteres Experten-Netzwerk für Ihren Projekterfolg.

Neben Technologie-Herstellern pflegen wir auch Partnerschaften mit anderen Beratungshäusern, Organisationen, Trainingsanbietern und Hochschulen. Wir beteiligen uns darüber hinaus an Entwickler-Labs namhafter Hersteller und testen auch im eigenen Lab Technologien am Markt. Auch ein Argument für Interessenten auf der Suche nach neuen beruflichen Wegen, sich bei der Empalis zu bewerben.

Denn Perfektion geht nur gemeinsam.

Empalis als Arbeitgeber

Wir arbeiten selbstbestimmt und handeln als Team. Seit einigen Jahren werden wir als kununu Top Company [LINK] ausgezeichnet – auf Basis der Bewertungen unserer Mitarbeitenden und BewerberInnen. Für uns zählt eine Unternehmenskultur, die individuelle Entwicklung und gemeinschaftliches Handeln ausbalanciert – wobei wir Wert auf Eigenständigkeit und eine proaktive Haltung legen. Rund 40 Köpfe arbeiten bei Empalis –unterstützen sich gegenseitig und sorgen gemeinsam für eine Atmosphäre der Motivation, Selbstbestimmtheit und Freiheit sowie Sicherheit.

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