Die 14 Stadtwerke, die bei der Zertifizierung ihrer Energieprodukte teilweise seit Jahrzehnten mit der ASEW kooperieren, konnten auch 2026 vor den kritischen Augen der ok-power-Zertifizierungsstelle bestehen. „Das Ergebnis freut mich sehr – nicht nur für unsere vierzehn Stadtwerke, sondern auch für uns als ASEW“, freut sich Christian Esseling, Teamleiter Erneuerbare Energien-Vermarktung. „In der erfolgreichen Zertifizierung zeigt sich zudem: Stadtwerke sind seit 27 Jahren aktiver Teil der Energiewende. Sie haben vielfältige Erfahrungen gesammelt, um den eigenen Kunden nachhaltige Energieprodukte anbieten zu können. Um den hohen ok-power-Standard zu erreichen, wird eine Neuanlagenquote bei der Stromlieferung vorgeschrieben. Durch diese Anforderungen der ok-power-Premium-Produkte können sich Stadtwerke gegenüber den Wettbewerbern differenzieren.“ Die zertifizierten 14 Stadtwerke stehen kumuliert für einen Ökoenergieabsatz von jährlich rund 350 Gigawattstunden.
Bereits im Herbst hatte die ASEW die TÜV-Zertifizierung von 41 Stadtwerken aus dem Netzwerk koordiniert, die Ökostrom- und -gasprodukte anbieten. Auch für sie hieß es damals am Ende des Prüfprozesses: Bestanden! „Sämtliche zertifizierten Stadtwerke haben die TÜV-Prüfung im ersten Anlauf genommen“, ordnet Patrick Niehaves, Senior-Projektmanager Umweltaussagen & Kompensation bei der ASEW, das Abschneiden ein. „Auch hier zeigte sich, dass Stadtwerke sich aktiv für die Energiewende einsetzen. Das ist umso bemerkenswerter, da die Teile der Politik die Energiewende mittlerweile deutlich kritischer sehen. Hinzu kommen zahlreiche Marktbegleiter sowie anspruchsvollere, aber auch zunehmend kritisch werdende Kundinnen und Kunden. Dennoch beweisen diese erfolgreichen Zertifizierungsrunden eindrucksvoll, dass Stadtwerke auch in schwierigen Zeiten den Verpflichtungen für ihre Kundinnen und Kunden wie gewohnt nachkommen.“
Weitere Details zum Angebot und den Aktivitäten des Ökoenergiebereichs der ASEW gibt es unter www.asew.de/asew-oekoenergie.