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ZF Aftermarket setzt mit der Marke TRW Maßstäbe bei der Vorbereitung auf die Euro‑7-Abgasnorm

(PresseBox) (Friedrichshafen, )
  • ZF überträgt OE-Kompetenz in innovative Aftermarket-Lösungen und stärkt damit seine führende Position im Bereich nachhaltiger Mobilität
  • Investition in den ZF „dustIN“-Bremsstaubprüfstand in Spanien für TRW Bremsen
  • ZF reduziert Komplexität für seine Kunden und übersetzt sie in klare, marktreife Lösungen für die Euro‑7‑Regulierung
ZF Aftermarket, ein weltweit führender Anbieter von Brems- und Fahrwerktechnologien, stärkt seine Position mit Blick auf die Euro‑7-Abgasnorm durch eine strategische Investition in einen eigenen Emissionsprüfstand für Bremsen an seinem Kompetenzzentrum in Spanien. Die Investition unterstreicht die führende Rolle von ZF, da sich regulatorische Anforderungen zunehmend über Abgase hinaus auf nicht-abgasbedingte Emissionen wie Bremsabrieb ausweiten.

Die kommende Euro‑7‑Norm erweitert die Emissionsgesetzgebung erstmals auf Bremsstaub. Obwohl die Regelung zunächst nur für Neufahrzeuge gilt, wird sie auch Auswirkungen auf den Aftermarket haben. Werkstätten benötigen Ersatzteile, die frühzeitig getestet und Euro‑7-konform sind. ZF Aftermarket investiert daher in einen eigenen Bremsstaub-Prüfstand im Friction Competence Centre in Spanien. Die Anlage validiert Bremsbeläge und Bremsscheiben unter Euro‑7-relevanten Bedingungen.

Im Zentrum dieser Kompetenz steht der ZF dustIN (Dust Investigator), ein Bremsen-Partikelprüfstand, der vollständig von ZF entwickelt, konstruiert und gebaut wurde. Er erfüllt aktuelle Anforderungen und ist gleichzeitig flexibel auf zukünftige regulatorische Verschärfungen ausgelegt – ein Beleg dafür, wie tief Nachhaltigkeit in der DNA der ZF-Gruppe verankert ist.

ZF Aftermarket gestaltet die Zukunft der Branche aktiv mit
Während die Europäische Union bereits Wege prüft, Emissionsgrenzwerte über den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen hinweg – einschließlich Aftermarket – auszuweiten, engagiert sich ZF aktiv in der Weiterentwicklung künftiger Standards. Dies erfolgt durch die Mitarbeit in maßgeblichen technischen und regulatorischen Gremien, darunter das Particle Measurement Programme (PMP), sowie durch die Mitwirkung bei CLEPA, dem europäischen Verband der Automobilzulieferer. So trägt ZF dazu bei, harmonisierte und technisch robuste Messmethoden zu etablieren und den Dialog auf europäischer Ebene mitzugestalten.

Investition in eigene Euro‑7-Testkompetenz
Der neue Bremsenemissions-Prüfstand in Spanien gibt ZF Aftermarket die vollständige Kontrolle über Testgeschwindigkeit, Datenintegrität, Reproduzierbarkeit und Vertraulichkeit. Mit der Integration des ZF dustIN, der gezielt Partikelemissionen erfasst, betreibt ZF Aftermarket nun insgesamt 31 Prüfstände für die Entwicklung und Validierung von Reibmaterialien. Dies stärkt die Fähigkeit, Entwicklungszyklen zu verkürzen und Produkte schneller zur Marktreife zu bringen.

Die Anlage unterstützt:
  • die Entwicklung von Reibmaterialien und Bremsscheiben der nächsten Generation
  • zukunftsfähige Produktportfolios für den Aftermarket
  • Der Prüfstand wird derzeit in Zusammenarbeit mit Behörden auf die Zertifizierung gemäß UN GTR Nr. 24 vorbereitet.
Diese integrierte Infrastruktur erlaubt es ZF Aftermarket, regulatorische Anforderungen ohne Verzögerung in konkrete Kundenlösungen zu übersetzen.
 

ZF dustIN – Referenzplattform für die Messung von Bremspartikeln
ZF dustIN kombiniert die Kompetenz von ZF Group Test Systems im Bereich Prüfstandstechnologie mit der Expertise des Technologiepartners AIP in der Partikelmesstechnik. Die Plattform übertrifft bereits heute die Anforderungen der UN GTR Nr. 24 und bietet gleichzeitig die Modularität und Skalierbarkeit, um zukünftige regulatorische Verschärfungen abzudecken.

Sie unterstützt sowohl regulatorische Prüfungen als auch Entwicklungsarbeiten und ermöglicht die Simulation realitätsnaher Fahrbedingungen für alle relevanten Bremsenemissionszyklen. Stabile und präzise kontrollierte Testbedingungen gewährleisten hochzuverlässige Ergebnisse. Validierungsprogramme und Interlaborstudien in Europa und China bestätigen eine hohe Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit.

Konsequent am Bedarf der Kunden ausgerichtet 
Euro 7 entwickelt sich kontinuierlich weiter – mit unterschiedlichen Zeitplänen, neuen Testverfahren und offenen Fragen zur künftigen Ausgestaltung. Die Rolle von ZF besteht darin, diese Komplexität für seine Kunden zu beherrschen und in klare, marktreife Lösungen zu übersetzen.

Durch frühzeitige Investitionen in eigene Test-, Validierungs- und Entwicklungskapazitäten ermöglicht ZF Aftermarket seinen Kunden eine verlässliche Planung, auch bei sich weiterentwickelnden regulatorischen Rahmenbedingungen. OE-Know-how fließt direkt in die Entwicklung von Aftermarket-Produkten ein. So profitieren Handel und Werkstätten von planbarer Verfügbarkeit, gleichbleibend hoher Qualität und zukunftssicheren Lösungen – ohne zusätzliche Risiken.

ZF präsentiert seine neuesten Lösungen für maximale Mobility Uptime auf der Automechanika Frankfurt ab dem 8. September.

Über Euro 7
Euro 7 stellt eine bedeutende Erweiterung der Emissionsgesetzgebung dar. Erstmals werden auch Partikelemissionen aus Bremsen und Reifen reguliert und damit Emissionsanforderungen auf das gesamte Fahrzeug ausgeweitet. Ab November 2026 gelten definierte Grenzwerte für Bremsenpartikelemissionen – 3 mg/km für vollelektrische Fahrzeuge und 7 mg/km für Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Hybridantrieb. Zukünftige regulatorische Schritte können diese Anforderungen auch auf Ersatzteile und den freien Ersatzteilmarkt ausweiten.
 

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ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern. Das Unternehmen liefert hochentwickelte Produkte und Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. Mit einem umfassenden Produktprogramm beliefert ZF vor allem Automobilhersteller, Mobilitätsanbieter und neu entstehende Unternehmen im Bereich Transport und Mobilität. ZF elektrifiziert Fahrzeuge unterschiedlichster Kategorien und trägt mit seinen Produkten dazu bei, Emissionen zu reduzieren, das Klima zu schützen sowie die Mobilität sicherer zu machen. Neben den Automotive-Bereichen Pkw und Nutzfahrzeuge bedient ZF Marktsegmente wie Bau- und Landmaschinen, Windkraft, Schifffahrt, Bahntechnik und Prüfsysteme.

Im Jahr 2025 hat ZF mit weltweit rund 153.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 38,8 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen ist an 162 Produktionsstandorten in 29 Ländern vertreten.

Als eines der führenden Unternehmen im Aftermarket schließt ZF die Lücke zwischen den Bedürfnissen von heute und morgen. Dank enger Verbindungen zur Erstausrüstung und starken Partnerschaften in der Industrie kann ZF Aftermarket nicht nur aktuelle Anforderungen aktueller Fahrzeuge bedienen, sondern auch zukünftige Markttrends vorausschauend gestalten. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und einem breiten Portfolio – darunter ZF, LEMFÖRDER, SACHS, TRW und WABCO – bietet ZF Aftermarket innovative Lösungen, die Betriebszeiten maximieren, die Produktivität steigern, Ausschuss reduzieren und die Leistungsfähigkeit verbessern. ZF Aftermarket versteht sich als verlässlicher Partner von Werkstätten, Händlern und Flotten und unterstützt den Erfolg seiner Kunden durch hochwertige Produkte, umfassende Dienstleistungen und fortschrittliche Ökosystemlösungen, die einen reibungslosen Betrieb sicherstellen.

Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com

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