Grenzüberschreitende Einigkeit besteht außerdem bei einem wachsenden Anteil an Beschäftigten, die regelmäßig im Home Office arbeiten. Hier liegt die Schweiz in Umfragen deutlich an der Spitze: 75 % der Erwerbstätigen arbeiten zumindest teilweise von zu Hause aus. In Österreich ist es jeder zweite und in Deutschland immerhin noch 25 %.
Diese Konstellation – Unternehmen mit geringer Größe und großes Interesse an neuen Arbeitsplatzmodellen – stellt hohe Anforderungen an digitale Infrastrukturen, vor allen Dingen an schnelles und zuverlässiges Internet.
Im neuen SOHO-Highspeed-Test 2026 stellen der Experte für Active Testing, Monitoring und Benchmarking zafaco und das auf Business-IT, Telekommunikation und Digitalisierung im Unternehmensumfeld spezialisierte Fachmedium connect professional nationale und für Deutschland und Österreich zusätzlich regionale Internetanbieter auf den Prüfstand und bewerten ihre Leistungsfähigkeit in für „Small Office / Home Office“ (SOHO) besonders relevanten Kategorien.
Kleine Unternehmen, große Ansprüche
Der SOHO-Highspeed-Test 2026 testet das Angebot nationaler und regionaler Internetanbieter für Privatkunden. Damit bildet zafaco ein verbreitetes Szenario ab: Kleine Unternehmen entscheiden sich trotz Einschränkungen im Serviceangebot vor allen Dingen aus Kostengründen oft gegen einen Businesstarif. Darüber hinaus sind Privatkundentarife charakteristisch für das Home-Office-Umfeld, das der SOHO-Highspeed-Test ebenfalls abbilden will.
Damit trotzdem die Dimension der professionellen Nutzung im Vordergrund steht, beschränkt sich die Stärken-Schwächen-Analyse auf Tarife mit einer nominellen Download-Geschwindigkeit von mindestens 500 Mbit/s (in Österreich 250 Mbit/s). Entsprechend traten im Test nur Highspeed-Anschlüsse über Glasfaserinfrastrukturen (FTTH/FTTB) und leistungsfähige Kabelanschlüsse auf Grundlage von DOCSIS gegeneinander an. Eine gesonderte Kategorie bilden außerdem solche Tarife, die mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 1 Gbit/s beworben werden.
Mehrdimensional, anwendungsbezogen und realitätsnah
Als Datengrundlage für einen belastbaren Vergleich der verschiedenen Anbieter verlässt sich der SOHO-Highspeed-Test 2026 nicht auf Laborwerte oder unkoordinierte Stichproben. In allen drei Ländern wurden vom 16 Februar 2026 bis zum 15. März 2026 Messungen durchgeführt.
Damit standen für die Analyse aus der Schweiz Ergebnisse aus rund 180.000, aus Österreich aus mehr als 355.000 und aus Deutschland sogar aus über 955.000 Messungen zur Verfügung. Dabei wurden Internetanschlüsse der verschiedenen Anbieter auf Qualität, Leistungsfähigkeit und Stabilität geprüft. Im Detail umfasste die von zafaco entwickelte Testmethodik fünf Bewertungsdimensionen und 54 separate Qualitätsmerkmale.
Maßgabe für die Bewertung war die Leistung in realitätsnahen und geschäftskritischen Anwendungsbereichen und Nutzungsszenarien. Die Ergebnisse sind damit nicht nur nachvollziehbar und reproduzierbar, sondern ein Spiegel echter Performance und nicht nur theoretischer Leistungswerte aus dem Marketing der Anbieter.
Unter dieser Maßgabe bewertet die Stärken-Schwächen-Analyse die Leistung der Kandidaten im Test getrennt in den Bereichen:
- Stabilität (Stability)
- Telefonie (Voice)
- Daten (Highspeed Internet)
- Surfen (WebServices)
- Konferenzen (Conferencing)
Die Anbieter: nationale Größen und regionale Spezialisten
Der SOHO-Highspeed-Test 2026 richtet sich an Unternehmen und Verbraucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Entsprechend befasst sich der Test mit Anbietern aus drei getrennten Märkten.
Für Deutschland sind dies als nationale Anbieter:
- 1&1
- O2 Telefónica
- Telekom
- Vodafone
- Deutsche Glasfaser
- EWE
- NetCologne
- M-net
- Tele Columbus | PŸUR
- A1 Telekom
- Hutchinson Drei
- Magenta Telekom
- Telematica
- LIWEST
- Salzburg AG
- Quickline
- Sunrise
- Swisscom
Mit der Auswertung der Messwerte liegen die Ergebnisse des SOHO-Highspeed-Test 2026 vor. Die festgestellten Unterschiede in den verschiedenen Testdimensionen summieren sich in einer Gesamtbewertung und belegen zwischen den einzelnen Anbietern in allen drei Ländern deutliche Unterschiede.
Positiv zu bewerten ist dabei, dass kein einziger Anbieter im Gesamturteil schlechter als mit einer Bewertung als „gut“ abschneidet. Trotzdem haben die mit „überragend“ und „sehr gut“ bewerteten Spitzenreiter einen deutlichen Vorsprung vor den Verfolgern.
Als nationale Sieger kürt der SOHO-Highspeed-Test 2026 1&1 (Deutschland), Magenta Telekom (Österreich) und Swisscom (Schweiz). Die Gesamtbewertung bietet jedoch nur einen ersten Eindruck. Der eigentliche Nutzwert des wie beschrieben mehrdimensionalen Tests und seiner entsprechend gleichermaßen mehrdimensionalen Ergebnisse ist eine Bewertung der Leistung in den verschiedenen Kategorien und damit eine Entscheidungshilfe bei der Anbieterauswahl nach individuellen Anforderungen.
Alle Ergebnisse im Detail sowie weitere Informationen zur Testmethodik und technologischen Grundlagen liefert der ausführliche Bericht von connect professional.