Noch bereits vor der offiziellen Einweihung wurden im Januar in Rayong erste Reifentests durchgeführt. Durch den 4,1 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs, dessen längste Gerade einen Kilometer misst, sind auch Versuchsfahrten deutlich oberhalb von 200 Stundenkilometer möglich. Zusätzlich verfügt das Gelände über einen 4,2 Kilometer großen zweiten Kurs, auf dem die typischen asiatischen Straßenbedingungen nachgebildet sind, um möglichst realistische Testvoraussetzungen zu erhalten. Hier stehen insbesondere die Haltbarkeit und das Verschleißverhalten im Vordergrund. Eine 100 x 1000 Meter große Mehrzweckfläche ermöglicht eine Vielzahl von weiteren Untersuchungen. Sie verfügt über einen 9000 Quadratmeter großen Nasshandling-Kurs und einen Abschnitt, auf dem eine Vielzahl von unterschiedlichen Straßenoberflächen nachgebildet ist, um Abrollkomfort und Geräuschverhalten zu prüfen. Neben Pneus für PKW werden auch Reifen für leichte Nutzfahrzeuge, LKW und Busse getestet, die aus Werken in Japan, dem übrigen Asien und den USA stammen.
Bislang testete YOKOHAMA Reifen vor allem in Japan: in D-PARC, einem umfangreichen allgemeinen Testareal, und in T-MARY, einer speziellen Versuchsstrecke für Winterreifen. Zudem bestehen in Japan, Europa und den USA Verträge mit externen Testgeländen. Durch das neue TIRE TEST CENTER OF ASIA ergeben sich nun eine ganze Menge von vorteilhaften Neuerungen. So können Reifen nun umfangreicher analysiert, Testzyklen verkürzt und optimal zugeschnitten werden. Zudem erfolgen die Versuchsfahrten das ganze Jahr hindurch bei annähernd gleichen Bedingungen und sie können optional auch bei Nässe durchgeführt werden.