Diese zentrale Frage steht im Mittelpunkt der neuen Folge von „Brandschutz To Go“.
Stephan Wenzel, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Wenzel, spricht mit Prof. Dr. Andreas Koenen, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, über das Fundament der technischen Regelsetzung und deren Auswirkungen auf die gesamte Branche.
„Normen schaffen Orientierung, aber sie dürfen kein Ersatz für Gesetze werden“, warnt Prof. Dr. Koenen.„Wir müssen verstehen, wer Normen wirklich bestimmt und wem sie letztlich dienen.“
Darum geht es in dieser Folge:
- Die Norm als Schlüssel zum Verständnis: Warum DIN-Vorschriften mehr sind als technische Details
- Demokratie vs. Privatrecht: Wer entscheidet eigentlich, was „anerkannt“ ist?
- Gebäudetyp E und die Regeln der Technik: Ein Beispiel für versteckte Kosten und verdeckte Einflüsse
- Verkaufte Standards: Wie Normen zu einem Millionenmarkt wurden
- NRW zieht die Reißleine: Warum das Land die allgemein anerkannten Regeln der Technik streichen will und was das für die Branche bedeutet
Ein Gespräch über Recht, Verantwortung und gesunden Menschenverstand.
Prof. Dr. Koenen erklärt, warum Normen hilfreich, aber kein Ersatz für Gesetze sind.Er spricht offen über das Demokratiedefizit in der Normungsarbeit, über den Einfluss von Industrie und Verbänden und darüber, dass selbst Gerichte häufig mit Vorgaben arbeiten, die sie gar nicht kennen.
„Transparenz und Fachverstand sind der wahre Maßstab für Bauen und Sicherheit, nicht blinde Normgläubigkeit“, fasst Stephan Wenzel zusammen.
Ein aufrüttelndes Gespräch über Machtstrukturen, Verantwortung und die Notwendigkeit, technische Regeln kritisch zu hinterfragen.
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