Non-Profit-Organisationen setzen auf KI
- 83 Prozent der befragten gemeinnützigen Organisationen haben Investitionen in generative KI in ihrer strategischen Roadmap und 67 Prozent haben Pläne für vorhersagende KI.
- Unter den gemeinnützigen Organisationen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden haben 87 Prozent eine KI-Strategie, die mit ihren Geschäftstransformationszielen verknüpft ist, verglichen mit nur 32 Prozent der Organisationen mit 250 bis 999 Mitarbeitenden.
- Vorausschauende Wartung und Anlagenverwaltung
- Dateneingabe und Dokumentation
- Automatisierte Berichterstellung
- Fokus auf Automatisierung: In den nächsten 24 Monaten sollen Echtzeit-Informationen und Berichterstellung verbessert sowie automatisierte Workflows eingeführt werden, um manuelle Fehler zu reduzieren.
- Erweiterungsschwerpunkt: Im Finanzbereich sehen die Befragten KI als Möglichkeit zur Erweiterung der drei wichtigsten Bereiche: Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung und Finanzberichterstattung
Manuelle Prozesse und umständliche Finanzsysteme
Es gibt klare Probleme beim Zugriff, der Nutzung und der Verwaltung von ERP-Daten:
- 45 Prozent aller Befragten verwenden nach wie vor manuelle Prozesse für Richtlinien- und Compliance-Workflows.
- Große gemeinnützige Organisationen haben Schwierigkeiten, Statusaktualisierungen und andere Informationen in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit zu erhalten.
- 39 Prozent aller Befragten geben an, dass die Erfassung und Berichterstattung von Finanzinformationen umständlich ist.
- Überwachung von operationellen Risiken und Compliance
- Begrenzte Einführung und Integration von Technologien
- Siloartige Informationen
Die Befragten geben an, dass Technologie Möglichkeiten zur Vereinheitlichung von Daten bietet und mit KI-Innovationen neue Benutzererfahrungen, ein neues Maß an Transparenz und tiefgreifendere Wirkungsmessungen ermöglicht. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) bestätigt außerdem, dass sie die Bereitstellung von Backoffice-Anwendungen in der öffentlichen Cloud gegenüber einer hybriden Cloud bevorzugen (26 Prozent).
Non-Profit-Organisationen legen Wert auf eine stärkere Integration zwischen den zentralen Backoffice-Systemen, um diesen Umstieg auf die Cloud zu unterstützen:
- 100 Prozent aller gemeinnützigen Organisationen planen die Integration von Finanz- und Rechnungswesen sowie Personalwesen
- Über 90 Prozent planen die Integration von Betriebsmanagement sowie Programm- und Projektmanagement
- 82 Prozent möchten Beschaffung, Einkauf und ihre Bezugsquellen integrieren.
- Transparenz der Prozesse
- Eine einheitliche Sichtweise für konsistente Compliance
- Datenqualität und bessere Entscheidungsfindung mit KI
- Finanzkontrollen und Compliance
- Optimierte Prozesse
Wenn gemeinnützige Organisationen diese Integrationsherausforderungen bewältigen können, hilft ihnen dies, ihre wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen anzugehen:
- Beschaffung von Finanzmitteln, Zuschüssen und Aufbau von Spenderbeziehungen (40 Prozent)
- Finanzielle Nachhaltigkeit (34 Prozent)
- Messung und Nachweis der Wirkung ihrer Mission (31 Prozent)
- Spendenbeschaffung, finanzielles Wachstum und Diversifizierung
- Verbesserung der Umsetzung der Missionsergebnisse
- Steigerung der Wirkung und der Ergebnisse der Mission
Methodik
Im Oktober 2025 befragte IDC 70 gemeinnützige Organisationen mit 250 oder mehr Mitarbeitenden. Die Befragten haben ihren Hauptsitz in Nordamerika und Europa, sind jedoch in mehreren Ländern weltweit tätig.