„Ich freue mich sehr, dass die Jury meine Doktorarbeit relevant findet“, sagt Kircher. „Der Preis ist nicht nur eine fantastische Auszeichnung, er ist auch eine einzigartige, wunderbare Möglichkeit, weitere Forschungsprojekte mit Praxispartnern aus Medien und Werbung zu begründen.“
In seiner Dissertation hat sich Kircher mit den Folgen eines kompletten Verbots des Trackings für personalisierte Werbung befasst.
Seine wichtigsten Erkenntnisse:
- Ein komplettes Trackingverbot würde zu einem dramatischen Einbruch bei den App-Entwicklungen führen. Ein Trackingverbot würde die Innovationskraft schwächen.
- Ein Verbot würde gerade das werbefinanzierte Geschäftsmodell und kleinere Unternehmen gefährden. Es wäre mit einem sinkenden Unternehmertum zu rechnen
- Ein Trackingverbot würde zu weniger Werbeeinnahmen für die Unternehmen führen. Dieser Verlust hätte Folgen für die Konsumenten und die Gesellschaft. Qualität und Vielfalt des App-Angebots würden abnehmen. Viele Apps könnten ganz wegfallen. Werbeanzeigen würden Nutzende vermehrt unterbrechen.
Ein ausführlicher Bericht über Tobias Kirchers Forschungsprojekt folgt bald auf Mindshift Online.