Überall, jederzeit, niedrigschwellig
Stell Dir vor, Du lernst mit Deiner besten Freundin oder Deinem besten Freund zusammen. Ihr könnt Euch über Lerninhalte austauschen und gemeinsam Euer Wissen vertiefen. Genau das ermöglicht Dir KILEA. „Die Lernassistentin basiert in ihrer ersten Ausbaustufe auf den aktuellen Generationen von Chatbots mit künstlicher Intelligenz (KI)“, erklärt Kai Jansen, Consultant AI and Digital Transformation bei der SGD. „Dadurch ist sie rund um die Uhr und an allen Wochentagen für unsere Fernstudierenden verfügbar.“
Mit KILEA kannst Du nicht nur von jedem beliebigen Ort aus Fragen zu Deinem Lernstoff stellen. Als KI-Chatbot bietet sie, verglichen mit menschlichen Gesprächspartner:innen, zudem einen besonders niedrigschwelligen Zugang – denn so etwas wie „dumme Fragen“ kennt KILEA nicht. Ein weiterer Vorteil: „Die umfangreiche Datengrundlage der KI ermöglicht es, die Informationen aus den Lernheften anhand von Beispielen aus dem echten Leben zu veranschaulichen“, so Jansen.
KI mit Kompetenz
Trotz der vielfältigen Möglichkeiten der KI-Nutzung haben viele Menschen Vorurteile gegenüber der Technologie. Besonders oft kommt dabei das sogenannte Halluzinieren zur Sprache. Falsche Antworten von KI-Chatbots sind keine Seltenheit. Der Grund: Wenn Antworten die Möglichkeiten ihrer Datenbasis überschreiten, erfinden aktuelle Sprachmodelle oft Inhalte – denn sie sind nicht darauf programmiert, ihre Unzulänglichkeit zuzugeben.
Bei KILEA ist das anders. Sie nutzt zwar die breite Datenbasis der KI, wurde aber mit den individuellen Inhalten aus Deinen Lernheften spezialisiert. „KI-Modelle sind immer nur so gut, wie die Datenbasis, mit der sie trainiert werden“, so Jansen. Unspezifische Datengrundlagen führten oft zu vagen Antworten. Die Antworten von KILEA sind präzise, die zitierten Lernhefte werden am rechten Rand des Chats als Referenz angeführt. „So können Lernende direkt zur entsprechenden Seite springen, Quellen prüfen und die Antworten von KILEA validieren“, erklärt Jansen. „Außerdem weist KILEA direkt darauf hin, wenn ihre Antworten über Lerninhalte hinausgehen.“
Der Mensch im Mittelpunkt
Doch auch mit KI-assistiertem Lernen musst Du auf eine individuelle, persönliche Unterstützung bei der SGD nicht verzichten. Denn KILEA ermöglicht Dir jederzeit, über ein Kontaktfeld direkt auf Fernlehrerinnen und Fernlehrer zuzugehen. „Die persönliche Betreuung unserer Fernlernenden ist uns sehr wichtig“, erklärt Jansen. Er führt aus: „KILEA soll sie nicht ersetzen, sondern intensivieren.“ Die Lernassistentin könne häufig gestellte Fragen klären. Bei komplizierten oder persönlichen Fragen verweist sie an Fernlehrerinnen und Fernlehrer. „Diese werden entlastet und haben dadurch mehr Zeit, jeder und jedem die bestmögliche persönliche Betreuung zu bieten“, so Jansen. Auch in den verlinkten Lernheften hast Du über die Schaltfläche „Fachfrage stellen“ die Möglichkeit, Fernlehrerinnen und Fernlehrer direkt zu befragen.
Diese Kontaktmöglichkeit ist besonders wichtig – denn die KI hat Grenzen. „KILEA ist Dein Lern-Buddy und hilft jederzeit dabei, Inhalte zu verstehen und zu vertiefen. Organisatorische Fragen oder persönliche Angelegenheiten gehen über ihre Fähigkeiten hinaus“, erläutert Jansen. Wenn Du wissen möchtest, wann du eine Prüfungsleistung abgeben musst oder wie Du eine Abgabe verschieben kannst, weil sichDeine persönlichen Umstände verändert haben, solltest Du also weiterhin die persönliche Betreuung durch SGD-Mitarbeitende nutzen.
„EADL Innovation Silver Award 2025“
Im vergangenen Jahr wurde KILEA von der European Association for Distance Learning (EADL) mit dem „Innovation Award“ in Silber ausgezeichnet. Der internationale Verband hat sich zum Ziel gesetzt, Qualität und Akzeptanz von Fernunterricht zu verbessern, um Studierenden den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Um die Einreichung hat sich Jansen persönlich bemüht: „Die EADL steht für innovative Lernmethoden. Das stimmt mit unseren Werten überein – und wir sind stolz, das mit dieser internationalen Auszeichnung unterstreichen zu können.“