Dem Programm reichen einige wenige Angaben zum Gebäude sowie der Öl- oder Gasverbrauch der vergangenen Jahre für die Bestimmung. Denn die Norm lässt explizit die vereinfachte Berechnung anhand von bekannten Verbrauchsdaten zu. "Natürlich ist dabei keine exakte und raumweise Bestimmung der Gebäude-Heizlast möglich", erklärt der Experte, "dafür muss eine Berechnung nach DIN EN 12831 erfolgen. Dies bieten wir als Serviceleistung aber auch gern an. Dafür sind deutlich weitergehende Angaben, wie zum Beispiel Angaben zur Gebäudehülle und tiefergehende Berechnungen notwendig." Und auch, wenn der Verbrauch nicht bekannt ist, kann die App mit einigen zusätzlichen Angaben zum Gebäude einen ungefähren Wert für die Heizlast aus den eingegebenen Daten sowie hinterlegten Erfahrungswerten zur Verfügung stellen.
Hat die App die individuelle Heizlast berechnet, werden auf Wunsch anschließend für den ermittelten Bedarf und das Gebäude optimal passende Wärmepumpen vorgeschlagen. "Noch genauere Daten liefert dann gegebenenfalls unsere 'Wärmepumpen-Navigator-App', die bereits seit einigen Monaten verfügbar ist und von zahlreichen Fachpartnern und Endkunden genutzt wird", so Röder.
Die "Heizlast-App" von STIEBEL ELTRON ist ab sofort im AppStore verfügbar.