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Steigerwald Strahltechnik liefert Hochpräzisions-Schweißanlage an CERN

Steigerwald Strahltechnik liefert Hochpräzisions-Schweißanlage an CERN zur Fertigung neue Beryllium-Vakuumrohre für Teilchenbeschleuniger LHC

(PresseBox) (Maisach, )
Das international führende Forschungszentrum CERN in Genf setzt künftig auf Spitzentechnologie aus Bayern: Die Steigerwald Strahltechnik GmbH, ein Unternehmen der Global Beam Technologies AG, hat erfolgreich eine hochpräzise Elektronenstrahl-Schweißanlage an das CERN geliefert. Die Anlage kommt bei der Fertigung von Vakuumrohren aus Beryllium zum Einsatz, die im Herzen des weltgrößten Teilchenbeschleunigers – dem Large Hadron Collider (LHC) – verbaut werden.

EINZIGARTIGE MATERIALIEN FÜR EINZIGARTIGE FORSCHUNG

Im LHC prallen Protonenstrahlen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinander, um die grundlegenden Bausteine der Materie zu erforschen. Damit die dabei entstehenden Teilchen möglichst störungsfrei in die Detektoren gelangen, sind höchste Anforderungen an die Konstruktion und das Material der Vakuumrohre gestellt. Die Lösung: Beryllium – ein seltenes Leichtmetall, das durch seine geringe Dichte, hohe Festigkeit, außergewöhnliche Strahlungstransparenz und Wärmeleitfähigkeit besticht.

„Beryllium ist ein technisch faszinierendes, aber auch herausforderndes Material“, erklärt Frank Schüßler, Geschäftsführer von Steigerwald Strahltechnik. „Unsere Elektronenstrahl-Technologie ermöglicht das kontaktfreie Schweißen unter Vakuumbedingungen, wie es für solche Anwendungen unerlässlich ist.“

KNOW-HOW AUS BAYERN FÜR EUROPAS SPITZENFORSCHUNG

Nachdem der bisher weltweit einzige Zulieferer für Beryllium-Vakuumrohre die Fertigung 2023 eingestellt hat, entschied sich CERN, die Produktion künftig in einem eigenen Technikum in Prévessin (Frankreich) zu übernehmen. Dafür wurde eine Elektronenstrahl-Schweißanlage benötigt, die höchste Präzision, Prozesssicherheit und Flexibilität bietet – und die hat Steigerwald Strahltechnik geliefert.

Die übergebene Anlage ist Teil eines umfassenden Aufbaus an Produktionskompetenz vor Ort. Ziel ist es, bis 2026 die ersten Rohre für die Experimente ALICE, ATLAS und CMS zu fertigen. Sie sind zentrale Bestandteile des kommenden HL-LHC-Upgrades (High-Luminosity LHC), dass die Kollisionsrate der Teilchenstrahlen deutlich erhöhen und so neue Entdeckungen in der Teilchenphysik ermöglichen soll.

ELEKTRONENSTRAHLTECHNIK ALS SCHLÜSSELTECHNOLOGIE

Mit ihrer kontaktlosen Wirkweise, ihrer außergewöhnlichen Schweißpräzision im Submillimeterbereich sowie ihrer Möglichkeit, auch reaktive oder toxische Materialien wie Beryllium unter Hochvakuum sicher zu verarbeiten, zählt die Elektronenstrahl-Schweißtechnik zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien in der Hochtechnologie-Fertigung.

Steigerwald Strahltechnik gilt in diesem Bereich als Pionier und Partner der Industrie sowie wissenschaftlicher Großforschungseinrichtungen weltweit. „Wir sind stolz, dass unsere Technologie in einem Projekt von solcher Tragweite eine zentrale Rolle spielt“, so Marco Wittig, Vertriebsleiter Steigerwald Strahltechnik. „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie deutsches Maschinenbau-Know-how Forschung und Innovation weltweit befördert.“

Steigerwald Strahltechnik GmbH

THE INNOVATORS OF THE ELECTRON BEAM - Weltweite Verbindungen mit der Elektronenstrahltechnik

Als weltweit agierendes mittelständisches Unternehmen ist die Steigerwald Strahltechnik GmbH einer der führenden Entwickler und Hersteller von Elektronenstrahlmaschinen und -anlagen zum Schweißen, Perforieren (Bohren) und Oberflächenbehandeln von metallischen Werkstoffen.

Von der Luft- und Raumfahrtindustrie über alle Zweige des Maschinenbaus, der Elektrotechnik/Elektronik bis hin zu Sonderanwendungen – weltweit profitieren Kunden von dem seit mehreren Jahrzehnten aufgebauten Know-how, der zuverlässigen, innovativen Technologie und einer permanenten Weiterentwicklung der hocheffizienten und kostensparenden Anwendungsmöglichkeiten durch den Elektronenstrahl-Spezialisten mit Hauptsitz in Bayern.

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