Mit dieser Neuaufstellung wollen beide Unternehmen die Grundlage für eine klare organisatorische und technische Ausrichtung beim Betrieb der Glasfasernetze in Westmecklenburg und der Landeshauptstadt Schwerin schaffen. Ziel ist eine langfristig tragfähige Struktur mit eindeutigen Zuständigkeiten und einer weiterhin partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Die WEMACOM wird auch künftig leistungsstarke Glasfasernetze in den ländlichen Regionen Westmecklenburgs und der Prignitz ausbauen und betreiben. Die Stadtwerke Schwerin konzentrieren sich fortan auf den Betrieb und die Weiterentwicklung der Glasfaserinfrastruktur im Stadtgebiet Schwerin.
„Mit der Neuaufstellung schaffen wir klare Verantwortlichkeiten und stärken gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit unserer digitalen Infrastruktur in der Region. Die WEMACOM bleibt ein starker Partner für den Glasfaserausbau im ländlichen Raum und kann sich künftig noch stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren“, sagt Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG.
„Wir werden uns auf den Ausbau unseres Stadtwerke-Glasfasernetzes in Schwerin fokussieren. Unseren gewohnt zuverlässigen Kundenservice behalten wir selbstverständlich bei. Die neue Struktur verhilft fortan allen Partnern zu technischer Klarheit und besseren Voraussetzungen für die Weiterentwicklung leistungsfähiger Glasfasernetze in Stadt und Region“, erläutert Hanno Nispel, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerin.
Seit 1999 besteht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der WEMAG, den Stadtwerken Schwerin und der WEMACOM – und soll auch künftig partnerschaftlich fortgeführt werden. Bis Ende 2026 werden die beiden Telekommunikationsanbieter die bestehenden Netzstrukturen neu ordnen. Dabei betreiben die Stadtwerke Schwerin auch weiterhin die Access-Netze im Stadtgebiet und bleiben damit direkter Ansprechpartner für Kundinnen und Kunden in Schwerin. Für das übergeordnete Backbone-Netz ist weiterhin die WEMACOM verantwortlich.