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Circular Economy als Chance für den Mittelstand

Staatsministerin Dorothee Bär diskutierte mit DIN, SKZ und C2C über nachhaltigere Wirtschaftsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen

(PresseBox) (Würzburg, )
Unsere Ressourcen werden knapp – die linearen Wertschöpfungsketten haben ausgedient. Was bedeutet Circular Economy für die Wirtschaft von morgen? Darüber haben am Montag, 26. April, Dorothee Bär (Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt), Christoph Winterhalter (Vorsitzender des Vorstandes von DIN e. V.), Prof. Martin Bastian (Institutsleiter vom SKZ – Das Kunststoff-Zentrum) und Tim Janßen (Geschäftsführender Vorstand von Cradle to Cradle e.V.) diskutiert. Zur Diskussionsrunde eingeladen hatten das SKZ und das Deutsche Institut für Normung (DIN). Die Online-Veranstaltung wurde live aus dem SKZ-Hauptsitz in Würzburg übertragen.

Auf geschlossene Kreisläufe setzen

Wie kann Circular Economy als nachhaltiges Modell unsere Wirtschaft in Zukunft verändern? Wie können Unternehmen die Marktregeln für dieses neue Modell mitgestalten und davon wirtschaftlich profitieren? Diese und weitere Fragen diskutierte das hochkarätige Panel beim SKZ. Am Beispiel Wasser als Rohstoff wurde deutlich: „Die Verfügbarkeit von sauberem Wasser ist elementar, Wirtschaft und Gesellschaft müssen diese Ressource verantwortungsvoll und nachhaltig nutzen“, so Dorothee Bär. „Der Klimawandel verschärft die Situation, was sich auch hierzulande einerseits durch Trockenheit, andererseits durch Überschwemmungen bemerkbar macht. Was wir hier brauchen, sind nachhaltige Lösungen und die Beteiligung aller.“

Diskutiert wurde angesichts der mit Müll belasteten Weltmeere auch, welche Möglichkeiten es gibt, um Kunststoff als Rohstoff und nicht  als Wegwerfstoff zu nutzen. „Kunststoff, auch in Form von Plastikmüll, ist ein sehr wertvoller Rohstoff. Daran besteht kein Zweifel. Die Kunststoffunternehmen sind sich ihrer Verantwortung sehr bewusst und arbeiten zusammen mit Forschungseinrichtungen wie z. B. dem SKZ mit Hochdruck an Lösungen für geschlossene, teils auch digitalisierte Kreisläufe. Sie können zukünftig maximale Recyclingquoten erreichen. Zusammen mit bioabbaubaren Materialien schützt das Klima, Umwelt und Wasser. Und es gilt, die Verbraucher mitzunehmen, damit Plastik erst gar nicht in die Umwelt gelangt. Das erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Unternehmen, Gesellschaft und jedem Einzelnen”, erläuterte Prof. Martin Bastian.

Normen und Standards unterstützen Unternehmen

Unternehmen sollten Circular Economy als Chance aktiv wahrnehmen: So können Einsparungen erzielt, innovative Geschäftsmodelle entwickelt und neue Märkte erschlossen werden. Der Green Deal der Europäischen Kommission benennt Branchen, die sich umstellen müssen. „Kleine und mittlere Unternehmen können auch Treiber dieser Veränderung werden“, betonte Christoph Winterhalter in der Diskussion. „Normen und Standards unterstützen sie dabei, bieten Sicherheit und Orientierung. Die Normung lebt von der aktiven Teilnahme der Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Speziell beim Thema Circular Economy können Unternehmen etwa Anforderungen an recyclingfähige Produkte und eine eindeutige Materialklassifizierung für Hersteller und Recycler gemeinsam festlegen.“ Innovative Produkte, die in der Circular Economy entstehen, haben durch Normen und Standards bessere Chancen, sich am Markt erfolgreich durchzusetzen.

Die Zukunft ist nachhaltig – wenn wir eine gemeinsame Sprache sprechen

„Eine Circular Economy nach Cradle to Cradle ist machbar. Das zeigen viele Unternehmen, die ihre Produkte bereits kreislauffähig designen. Normen und Qualitätsstandards als gemeinsame Sprache sind die Grundlagen, um diesen Ansatz zu skalieren“, so Tim Janßen, Geschäftsführender Vorstand von Cradle to Cradle NGO.  Dass Circular Economy heute schon funktioniert, zeigte im Anschluss an das Gespräch die Live-Vorführung einer Recycling-Maschine im SKZ-Technikum. Die Anlage, eine Maschine zur Kunststoffaufbereitung, dient der Forschung und Entwicklung im Bereich der Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen.

Die Veranstaltung ist Teil der DIN-Mittelstandskampagne „Neue Märkte erschließen – mit Normen und Standards hoch hinaus“, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird und sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen richtet.

Über DIN

Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) ist die unabhängige Plattform für Normung und Standardisierung in Deutschland und weltweit. Als Partner von Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft trägt DIN wesentlich dazu bei, die Marktfähigkeit von innovativen Lösungen durch Standardisierung zu unterstützen – sei es in Themenfeldern rund um die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft oder im Rahmen von Forschungsprojekten. Rund 36.000 Experten aus Wirtschaft und Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand bringen ihr Fachwissen in den Normungsprozess ein. Weitere Informationen unter www.din.de

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Das SKZ, ein Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, setzt sich für den Mittelstand in der Kunststoffbranche ein, betreibt aktiv Nachwuchsförderung, z. B. mit dem "SKZ Lab-Schülerlabor" oder der Meisterausbildung, bietet zugeschnittene Weiterbildungsmaßnahmen, Gremienarbeit für sinnvolle Normvorgaben, anwendungsorientierte Forschungsanträge für Industriepartner, entwickelt Events zur Vernetzung der Kunststoffbranche auch in Nischenthemen, baut Expertenkreise für Mitgliedsfirmen auf und vieles mehr. Mehr dazu auf: www.skz.de/netzwerk

Das SKZ engagiert sich an den insgesamt sechs Standorten in Würzburg, Halle, Peine (bei Hannover), Horb, Selb und Obernburg auch sehr in den Regionen. Insbesondere die SKZ-Schülerlabore wirken in unmittelbarem Umfeld der Standorte Würzburg und Peine. Der Aufbau einer Kindertagesstätte in Würzburg nebst Modellfabrik und eines neuen Trainingszentrums stärken Unterfranken. Gleiches gilt für die Erweiterung des Standorts in Selb in einer ansonsten eher strukturschwachen Region.

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