Der neue Report bewertet die Anbieter, inwieweit sie die Anforderungen des Marktes und der Gesetzgeber erfüllen und wie sie die Herausforderungen bei der Implementierung bewältigen. Zudem vergleicht Chartis die Angebote der einzelnen Unternehmen direkt miteinander.
Die aktuelle Chartis-Studie ist eine Neuauflage des Reports „Credit Risk Management Systems – Basel II and Beyond“. Sie sagt für den Zeitraum ab 2008 eine wachsende Nachfrage nach Lösungen für integriertes Kreditrisikomanagement voraus, die spätestens 2011 ihren Höhepunkt erreichen wird. Die etablierten, den Markt prägenden Anbieter wie SAS haben von Basel II profitiert, indem sie ihre Angebote ausgeweitet haben, so der Report. Mit Erfolg: Sie konnten ihre Umsätze steigern, da viele Kunden ihre Infrastruktur grundlegend modernisiert haben.
Banken stehen vor der Aufgabe, das ideale Gleichgewicht zwischen Risiko und Gewinn zu finden. Wenn Kreditentscheidungen anstehen, müssen Finanzinstitute eine Vielzahl von Faktoren bewerten, die miteinander verknüpft sind und sich in ständigem Fluss befinden – von der Kreditwürdigkeit des Antragsstellers bis hin zu den Marktbedingungen und den allgemeinen Zielen des Instituts. Wenn das Reporting von Risiken in jeder Abteilung anders ausfällt, ist eine übergreifende Kreditrisikobeurteilung nur schwer möglich. Auch sogenannte „Black-Box-Prozesse“, die nicht erkennen lassen, woraus sich die Zahlen ableiten, helfen nicht weiter.
Deshalb ermöglicht SAS mit SAS Credit Risk Management for Banking eine umfassende, konsistente Darstellung aller Kreditrisiken. Dabei sind alle nötigen Komponenten für Datenintegration, -analyse und Reporting in der Lösung miteinander verknüpft. So können Banken das Risiko potenzieller Kreditausfälle sowohl auf der Ebene des Antragstellers wie auch auf der Portfolioebene bewerten und das Credit Scoring mit dem Kreditportfoliomanagement und dem Risk-Reporting verbinden. Die Lösung bietet zudem vordefinierte Datenmodelle, die die Implementierung deutlich beschleunigen.