Die Studie „Smart Manufacturing 2026: Agile Führungskräfte stellen sich dem KI-Kompetenzdefizit“ basiert auf einer Umfrage unter 500 Führungskräften aus ausgewählten Fertigungsbranchen in den USA, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ergebnisse zeigen: Unternehmen investieren in neue Technologien, aber viele erkennen allmählich, dass die Voraussetzungen für den erwarteten Erfolg noch nicht erfüllt sind.
Zentrale Ergebnisse:
- Technologie-Investitionen steigen weiter: 77 Prozent der weltweit befragten Führungskräfte berichten von gestiegenen Software-Budgets in den vergangenen zwölf Monaten (Vorjahr: 70 Prozent). Dies unterstreicht den fortlaufenden digitalen Wandel. Zudem planen 93 Prozent der Befragten, in diesem Jahr neue Technologien, Tools oder Software einzusetzen.
- Ganzheitliche KI-Einführung hinkt den Zielen hinterher: 56 Prozent der Hersteller gaben an, KI bereits in ausgewählten Bereichen einzusetzen. Dass jedoch nur zehn Prozent von einer vollständigen Integration in ihre Abläufe berichten, zeigt eine kritische Lücke in der Umsetzung auf.
- KI-Kompetenzen nehmen Rolle als Schlüsselqualifikation ein: Laut der befragten Führungskräfte steht KI-Expertise an erster Stelle des aktuellen Qualifikationsbedarfs. Den höchsten Bedarf aller befragten Länder vermelden mit 44 Prozent die US-Hersteller, die bei Investitionen in menschenzentrierte Industrie 5.0-Technologien eine Vorreiterrolle einnehmen. In der DACH-Region ist der Bedarf vergleichsweise niedriger, mit 28 Prozent jedoch ebenfalls hoch.
- Vertrauen in Industrie 5.0 bleibt hoch, Realismus wächst: 84 Prozent der Hersteller weltweit und 86 Prozent in der DACH-Region fühlen sich bereit, Industrie 5.0-Technologien einzuführen und zu nutzen. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr spiegelt eine realistischere Einschätzung der erforderlichen Integrations-, Daten-, Kompetenz- und Personalkapazitäten wider.
Die vollständige Studie finden Sie hier.