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Sonne und Geothermie statt Gas: Nachhaltig Heizen in Kirchhorst

Region fördert Machbarkeitsstudie für eine klimaneutrale Wärmeversorgung

(PresseBox) (Hannover/Isernhagen, )
Zwischen Kirchhorst und Stelle soll die „Neue Mitte Kirchhorst“ in Isernhagen entstehen: Wohnraum für hunderte Neubürgerinnen und -bürger. Für die Wärmeversorgung der Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sollen erneuerbare, klimaneutrale Energieträger sorgen. Welche Konzepte sich eignen, lässt die Gemeinde jetzt untersuchen. Die Region Hannover beteiligt sich an den Kosten der Machbarkeitsstudie im Rahmen ihrer Förderrichtlinie zur kommunalen Wärmeplanung (KWP-Richtlinie) mit bis zu 10.950 Euro.

„Die Wärmewende ist beim Klimaschutz eines unserer zentralen Anliegen“, darauf weist Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, hin: „Die Region Hannover unterstützt ihre Kommunen darin, sich systematisch mit der Umstellung der Wärmeversorgung in den Gemeindegebieten zu befassen. Finanzielle Mittel für Machbarkeitsstudien werden dafür über unsere Klimaschutzleitstelle zur Verfügung gestellt. Ein Neubaugebiet wie in Isernhagen bietet die Chance, bereits in der Planungsphase festzulegen, welche erneuerbaren Energien die höchste Effizienz bieten und zugleich bezahlbar für diejenigen sind, die dort zukünftig ihr Zuhause haben.“

„Die neue Mitte Kirchhorst ist unser größtes Entwicklungsprojekt der kommenden Jahre für Isernhagen. Daher wollen und werden wir hier nicht nur planerisch, sondern auch ökologisch zukunftsweisend handeln – auch im Hinblick auf Energie. Neben innovativen Ansätzen der Stromerzeugung und -verfügbarkeit ist die Wärmeenergie ein wichtiger Baustein für nachhaltiges Bauen und Wohnen. Die Förderung des Wärmekonzeptes ist für uns ein erster und wichtiger Schritt für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Klimaneutralität“, begrüßt Bürgermeister Tim Mithöfer die Förderung.

Bis zum Jahr 2035 sollen auch in der Region Hannover fossile Energieträger wie Kohle, Heizöl, Erdgas oder Kraftstoffe vollständig durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. „Als Gemeinde müssen wir festlegen, wie das neue Baugebiet nach den gesetzlichen Anforderungen klimafreundlich mit Wärme versorgt werden kann. Dies ist auch für alle Menschen entscheidend, die dort bauen wollen. Die Art der Wärmeversorgung hat auch Auswirkungen auf die Zuschnitte der einzelnen Grundstücke, die Gebäudegrößen und möglicherweise sogar die Bepflanzung“, so Annika Richter, Leiterin der Planungsabteilung der Gemeinde Isernhagen.

Im städtebaulichen Entwurf seien dann gegebenenfalls Versorgungsflächen für Blockheizkraftwerke vorzuhalten, darauf weist Britta Buschermöhle, die Projektleiterin im Bau- und Planungsamt hin: „Für die Nutzung von Solarenergie spielen Dachneigung und Ausrichtung der Gebäude eine Rolle. Der Einsatz oberflächennaher Geothermie richtet sich nach den Untergrundverhältnissen im Baufeld.“

Die von der Region Hannover geförderte Machbarkeitsstudie soll nun ausloten, welche der verschiedenen Varianten das Neubaugebiet am effizientesten klimaneutral mit Wärme versorgen kann. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie soll im nächsten Jahr den politischen Gremien der Gemeinde Isernhagen präsentiert werden und unmittelbare Auswirkungen auf die Bauleitplanung aufzeigen.

Hintergrund

Laut Beschluss der Regionsversammlung vom 12. Oktober 2021 wird angestrebt, das Klimaziel der Treibhausgasneutralität möglichst bis zum Jahr 2035 zu erreichen. Bezogen auf den Wärmesektor bedeutet dies, dass bis zum Jahr 2035 der Einsatz fossiler Energieträger (Kohle, Heizöl, Erdgas) vollständig durch erneuerbare Energieträger ersetzt wird.

Mit der Richtlinie über die finanzielle Förderung von Machbarkeitsstudien zur kommunalen Wärmeplanung fördert die Region Hannover in den regionsangehörigen Kommunen die Erstellung von Machbarkeitsstudien für Energiekonzepte zur Wärmeversorgung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten. Statt fossiler Brennstoffe sollen unter Berücksichtigung einer hohen Effizienz vor allem erneuerbare Energieträger und, wo vorhanden, auch Abwärme zum Einsatz kommen.

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