Viel Potenzial sieht Schröder in den Unternehmen in den drei Bereichen Elektronische Signatur, Ablösung von Papier-Vordrucken und der PDF-Verarbeitung. 90 Prozent der Befragten beschäftigten sich intensiv mit der „Qualifizierten Elektronischen Signatur“, welche sich in Output-Management-Lösungen hervorragend einbinden lässt. Dies ist zum Beispiel interessant, wenn man eine elektronische Leistungsabrechnung mit dem Output-Management-System realisieren möchte. Darüber hinaus ist bedeutend, dass 97 Prozent der Dokumente bei den befragten Instituten noch papiergebunden produziert werden. Nur drei Prozent aller Dokumente werden demnach elektronisch erstellt und bearbeitet – dies stellt ein hohes Rationalisierungspotenzial dar. Das Standardformat PDF wird vielfach schon für den Dokumentenaustausch genutzt. Allerdings kommt es nur bei drei Prozent der Unternehmen beim Massendruck zum Einsatz, da die Einsatzmöglichkeiten von PDF für diesen Bereich bei den Verantwortlichen noch weitgehend unbekannt sind. ProfiForms-Geschäftsführer Holger Schröder weist darauf hin, dass das Dokumentenformat PDF den Banken viele Synergien bieten kann, wenn es durchgängig als Dokumenten- und Druckformat eingesetzt wird. Noch ist dies nicht der Fall. PDF wird aktuell überwiegend in Insellösungen genutzt.
„Eine weitere Tendenz der Befragung ist eine relative Unzufriedenheit mit IT-Dienstleistern: Hier wünschen sich die Banken mehr Flexibilität. Teilweise ist das Produktportfolio der Dienstleister veraltet und enthält nur Standardlösungen, welches im Funktionsumfang nicht dem Bedarf der Banken entspricht“, beurteilt Holger Schröder ein weiteres Umfrage-Ergebnis.