RAPA ist ein international tätiges Technologieunternehmen und Entwicklungspartner für kundenspezifische Ventilsysteme. Die Unternehmensgruppe gliedert sich in die Geschäftsbereiche Automotive, Healthcare und Industry und ist in Deutschland, den USA und China präsent. Mit rund 1.000 Beschäftigten bietet RAPA Lösungen für hydraulische und pneumatische Anwendungen – von der Produktidee bis zur Serienfertigung.
3-Tier-Architektur zu aufwendig, unflexibel und teuer
Wachstum, Anbindung neuer Standorte und der unterbrechungsfreie Betrieb zentraler Systeme wie ERP, CAD oder produktionsnahe Anwendungen konnten mit der bestehenden IT-Umgebung auf Basis einer klassischen 3-Tier-Architektur immer weniger unterstützt werden. Keine Silos, unternehmensweite Standards und Minimierung des Administrationsaufwands weltweit hießen vor diesem Hintergrund die Hauptziele einer grundlegenden Neuausrichtung der Unternehmens-IT.
Nach einer umfassenden Evaluierungsphase entschied sich RAPA für die Nutanix Cloud Platform (NCP) als neue Basis seiner globalen IT-Infrastruktur. Ausschlaggebend bei der Entscheidung waren die hyperkonvergente Systemarchitektur der Plattform, ihre weitreichenden Automatisierungsmöglichkeiten sowie der mitgelieferte Hypervisor Nutanix AHV.
Im neuen Rechenzentrum am Firmenhauptsitz in Selb läuft NCP mittlerweile mit neun Nodes und rund 400 virtuellen Maschinen. Nach dem Auslaufen der bislang genutzten Hypervisor-Lizenzen migrierte das IT-Team alle Workloads mithilfe des Migrationstools Nutanix Move auf den Nutanix-Hypervisor AHV – ohne Ausfälle oder Störungen des Produktivbetriebs.
Zuverlässigkeit und souveräne Datenhaltung
Die Nutanix-Plattform ermöglicht es RAPA, den laufenden IT-Betrieb mit minimalem personellen Aufwand zu stemmen – trotz der hohen Anforderungen einer durchgängigen 24/7-Produktion. Routineaufgaben wie Updates, Patches oder Clustererweiterungen lassen sich heute weitgehend automatisiert umsetzen. Systemaktualisierungen erfolgen ohne manuelle Eingriffe im laufenden Betrieb. „Ich kann am Wochenende ein Update starten, in den Feierabend gehen – und weiß, dass am Montagmorgen alles läuft“, berichtet André Kießling, IT System Engineer IT Infrastructure, Rausch & Pausch SE, und fügt hinzu: „Gerade wenn man mit einem kleinen Team eine globale Infrastruktur betreut, ist diese Verlässlichkeit unbezahlbar.“
Mit Nutanix ist RAPA in der Lage, neue Werke schnell und nach definierten Standards in die IT-Umgebung zu integrieren – inklusive Anbindung an zentrale ERP-, Mail- und Infrastrukturservices. Die zusätzlich implementierten Nutanix-Cluster an den Standorten in den USA und China waren schon nach kurzer Zeit einsatzbereit und lassen sich effizient über die zentrale Management-Konsole von Nutanix verwalten.
Die Entwicklungsteams bei RAPA profitieren besonders von der Einführung des dedizierten VDI-Clusters mit GPU-Unterstützung. Virtuelle CAD-Arbeitsplätze stehen dadurch weltweit zur Verfügung – mit zentraler Datenhaltung in Deutschland und performanter Grafikleistung vor Ort. „Früher war es undenkbar, CAD aus der Ferne zu nutzen. Heute können unsere Teams in China direkt mit den Kollegen in Deutschland zusammenarbeiten – ohne Wartezeiten und ohne Abstriche bei der Qualität“, betont André Kießling.
Rechtssicherheit und Self-Service für Entwickler
Für die Analyse und Nachverfolgung produktionsnaher Daten setzt RAPA auf MySQL-Datenbanken, die über den Nutanix Database Service automatisiert bereitgestellt und verwaltet werden. Die Lösung ermöglicht es, Datenbanken systematisch zu versionieren, regelmäßig zu archivieren und bei Bedarf wiederherzustellen – inklusive geplanter Replikation zwischen verschiedenen Standorten. Damit lassen sich beispielsweise Messwerte aus der Fertigung über Jahre hinweg revisionssicher speichern und für Reklamationen oder Serienanalysen abrufen.
Auch bei der täglichen Entwicklungs- und Analysearbeit entlastet die Plattform das IT-Team: Die Fachabteilungen – insbesondere die Smart-Factory- und Entwicklungsteams – können eigenständig mit Templates arbeiten, neue Instanzen aufsetzen oder Sandbox-Umgebungen klonen. „Unsere Kollegen müssen keine Tickets mehr schreiben, um eine Datenbank bereitzustellen oder einen Snapshot zu erzeugen“, erklärt André Kießling. „Das läuft inzwischen standardisiert und zuverlässig über Self-Service – und verschafft uns wertvolle Zeit für strategische Aufgaben.“
Die konsequente Trennung von produktiven und archivierten Daten sorgt dabei nicht nur für klare Strukturen, sondern auch für eine stabile Performance im laufenden Betrieb. Damit schafft RAPA die Basis für datengestützte Produktionsprozesse – mit hoher Transparenz und minimalem Administrationsaufwand. André Kießling bilanziert: „Nutanix und unser Partner Bechtle helfen uns dabei, digitale Prozesse weltweit konsistent und ohne Medienbrüche abzubilden, ohne dass wir dafür ständig neue IT-Strukturen aufbauen müssen. Die Nutanix-Plattform ist für uns die Grundlage, um künftig noch effizienter zusammenzuarbeiten.“