In Fachbodenlagern gilt noch immer das Prinzip: Der Mitarbeiter muss zur Ware. Doch jeder zurückgelegte Meter bedeutet verlorene Zeit, körperliche Belastung und geringe Produktivität. NEOintralogistics stellt dieses Prinzip nun vollständig auf den Kopf – und bringt ein innovatives Ware-zum-Mitarbeiter-System auf den Markt, das Geschwindigkeit, Flexibilität und Ergonomie neu definiert.
Schneller kommissionieren
Das System dreht nicht nur herkömmliche Arbeitsweisen um, sondern schafft gleich mehrere Vorteile auf einmal:
• Die Kommissionierung wird so schnell wie bei klassischen geschlossenen Automationslösungen,
• Lagerflächen im Fachboden werden mit rund der doppelten Lagerdichte deutlich effizienter genutzt und
• Mitarbeiter arbeiten an ergonomischen Stationen statt in langen Gängen.
Automatisierung im laufenden Geschäftsbetrieb
NEOintralogistics automatisiert klassische Fachbodenregale ohne bauliche Veränderungen. Dafür navigieren autonome Roboter durch die Gänge im Lager, entnehmen die benötigten Behälter und bringen diese direkt zur Mitarbeiterstation. Hier kann nun bedarfsgerecht kommissioniert und eingelagert werden.
Die Lösung lässt sich stufenweise für einzelne Segmente der bestehenden Fachbodenanlage in Betrieb nehmen. Somit kann in der bestehenden Lagerstruktur ohne Produktionsunterbrechung auf das Ware-zuMitarbeitersystem umgestellt werden. „Diese Lösung ist besonders interessant, weil sie flexibel, schnell und viel kostengünstiger umzusetzen ist. Um das Lagervolumen um das 2 bis 3-fache zu erweitern, ist üblicherweise eine Erweiterung oder ein Umzug nötig. Mit NEO geht das deutlich schneller und kann vor allem in den bestehenden Fachboden-Strukturen umgesetzt werden und all das während des laufenden Betriebs“, so Dr. Michael Drodofsky, Geschäftsführer und Gründer von NEOintralogistics.
Skalierbarkeit und Kapazitätsgrenzen einfach erweitern
Die maximale Systemleistung wird heute in automatisierten Lager- und Abrufsystemen (AS/RS-Systemen) durch die Anzahl der verfügbaren Roboter und der Ware-zu-Mitarbeiter-Stationen begrenzt. NEOintralogistics definiert den Stand der Technik neu, indem das offene Prinzip der Fachbodenanlagen genutzt wird. „Wir können jeden Lagerplatz und somit jeden eingelagerten Artikel entweder mit einem autonomen mobilen Roboter (AMR) zur Ware-zu-MitarbeiterStation bringen oder herkömmlich manuell am Regalplatz kommissionieren. Somit können wir für unsere Kunden in hoch lukrativen Spitzenabwicklungszeiten, wie dem Weihnachtsgeschäft, quasi jede erforderliche Leistung bereitstellen", unterstreicht Markus Boltz, Geschäftsführer und Gründer von NEOintralogistics.
Die AMR lassen sich nahtlos in jede bestehende Lagerstruktur integrieren und ermöglichen so ein erstklassiges Retrofit. Dank intelligenter Sensorik und präziser Navigation entsteht so eine reibungslose Kollaboration zwischen Mensch und Maschine.
Praxisbewährt bei führenden Händlern und Logistikdienstleistern
In der Praxis hat sich das System bewährt, zum Beispiel bei dem FulfillmentDienstleister Versandmanufaktur, ein Tochterunternehmen der GLS-Gruppe. Auch Conrad Electronic SE, eine der führenden europäischen B2BBeschaffungsplattformen für technischen Bedarf, transformiert segmentweise seine bestehende Fachbodenanlagen. Nach einer Hochlaufphase von einem Monat waren bereits über 1,5 Mio. Artikelstücke eingelagert, was fortan einen konstanten Zweischichtbetrieb garantiert.
NEOintralogistics präsentiert seine Innovation auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart am Messestand F01 in Halle 1. Dort wird gezeigt, wie bestehende Fachbodenlager in kurzer Zeit zu einem modernen, kollaborativen und zukunftssicheren System werden – ohne ihre bekannte Struktur aufzugeben.