Das Fachgebiet für Eingebettete Systeme (FG-ES) der Universität Kassel beschäftigt sich im Bereich Forschung und Lehre mit dem systematischen Entwurf von Software für Embedded Systems. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Birgit Vogel-Heuser ist das Fachgebiet im Fachbereich für Elektrotechnik/Informatik angesiedelt und tritt als Schnittstelle zwischen den Fachdisziplinen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau auf. Durch diese Interdisziplinarität werden spezielle Anforderungen an Software-Engineering-Methoden und Werkzeuge gestellt. Ein Ziel der Arbeit ist es, die Vorteile objektorientierter Entwurfstechniken wie der UML mit der bewährten, strukturierten Analyse zu verbinden.
In Bereich der Lehre werden die Kasseler Studenten mit aktuellen Software-Tools an realen Praxisbeispielen ausgebildet. Für die System- und Software-Modellierung werden neben objektorientierten Modellierungsansätzen auch funktionsorientierte Techniken wie die strukturierte Analyse mit Echtzeiterweiterungen (SA/RT) vermittelt. Objektorientierte Ansätze unterstützen den Entwurf wiederverwendbarer Software-Komponenten. Die strukturierte Analyse bildet dabei die Denkweise des Ingenieurs ab. Die Vorteile von objektorientierten Entwurfstechniken wie der UML mit der bewährten strukturierten Analyse zu verbinden, ist ein Ziel der wissenschaftlichen Arbeit am FG-ES.
„MID ist selbst aus der Forschungstätigkeit heraus gegründet worden. Daher unterstützen wir die Forschung und Lehre traditionell gerne mit Lizenzen, Support und Ausbildungskooperationen“, so Wolfgang Dietrich, geschäftsführender Gesellschafter der MID GmbH. „Mittlerweile kommen wir auf einhundert Hochschulen, die die Innovator-Modellierung nutzen können.“
MID stellt der Uni Kassel 100 Floating-Licenses von Innovator Function und Object sowie den technischen Support kostenfrei zur Verfügung. Innovator kann damit an beliebig vielen Arbeitsplätzen im Netzwerk lokal installiert und bei maximaler Auslastung von bis zu 200 Studenten gleichzeitig genutzt werden.