Kit-Encoder, also lagerlose Drehgeber, bieten gegenüber Encodern mit Wellenlager zahlreiche Vorteile: Ihre mechanische Lebensdauer ist praktisch unbegrenzt, sie benötigen wenig Bauraum und sind deutlich günstiger. Das gilt für die Anschaffungskosten ebenso wie für die Betriebskosten, da Kit-Encoder aufgrund der fehlenden eigenen Welle und Lagerung sehr wartungsarm sind.
MEGATRON unterstützt Konstrukteure sowohl bei der Sensorauswahl als auch bei Fragen zur Magnetdimensionierung, zur Definition von Zentrier- und Kipptoleranzen oder zur Bewertung der Feldreserve. Zum Service gehört zudem eine einfache „Feldbudget“-Betrachtung für Nutz- und Störfelder.
Die magnetischen Kit-Encoder der Serien ETx25K und HTx25K kombinieren beispielsweise eine robuste Messphysik mit einem Integrationskonzept für zahlreiche Anwendungen im Maschinenbau und in der Medizintechnik. Beide Produktfamilien sind äußerst langlebig, präzise und kompakt. Je nach Variante widerstehen die Kit-Encoder Störfeldern, deren Feldstärke weit über der üblichen Anforderung von 5 mT liegt.
MEGATRON bietet die Drehgeber ETx25K und HTx25K in unterschiedlichen Ausführungen an – als Absolutwert- und als Inkrementalgeber. Die Absolutwertgeber decken Messbereiche bis 360° mit einer Auflösung von bis zu 18 Bit in der Singleturn-Version (SSI) ab. In der Multiturn-Ausführung stehen Messbereiche bis 200 Umdrehungen mit einer Auflösung von 12 Bit (analog) zur Verfügung.
Als Inkrementalgeber (ETI25K/HTI25K) sind die Encoder mit TTL-, Push-Pull- oder Open-Collector-Ausgangselektronik erhältlich. Sie stellen die Signale A, B und Z (Nullimpuls) bereit und ermöglichen 1 bis 10.000 Impulse pro Umdrehung, wobei die Impulszahl werksseitig frei konfigurierbar ist.