Und in der Tat: Sowohl der GMI (Geil-O-Mat-Index) als auch der RSI (Reich und Schön-Index) zeigen steil nach oben. Und dies nicht erst, nachdem alle weltweit wichtigen und noch viel wichtigeren und überhaupt die allerwichtigsten Marketingpreise (plus Friedensnobelpreis) eingeheimst wurden. Zeitgleich zum Titelgewinn der Miss World der marmato-Putzhilfe reagierten bereits die internationalen Börsen. Parallel wurde Hollywood auf den marmato Agentur-Hund aufmerksam, der auch umgehend den Oscar für seine Hauptrolle in „Lassie – Ein Hundeleben unter Marketingfachleuten“ bekam. Die filmischen Erfolge dürften sich bei der nächsten Verleihung wiederholen – wird doch endlich „the Real Life“ der marmato-Macher verfilmt.
Hinzu kommt der gesellschaftliche Einfluss von marmato. Die internationale Presse ist sich einig: Durch den Vorschlag der allerallerallerwichtigsten Gewerkschaftsvertreter, das Jahressalär für die marmato Geschäftsführung auf 122,48 Mio. USD aufzustocken, wird jede Neid-Diskussion im Keim erstickt. Die Neider dürften sich zukünftig auf Agenturen beschränken, wenn sie Futter für zukünftige „Presse“-Veröffentlichungen suchen.
Dieser Sachverhalt wurde auch von einem hochrangigen UNO-Abgeordneten bei der letzten Sherpa Hauptversammlung in New York geäußert: „Andere Agenturen sollen auch mal wieder erzählen, wie toll sie sind.“
Die beiden Geschäftsführer, die per Videokonferenz live in die Sitzung aus ihrem Domizil auf den Bahamas zugeschaltet waren, äußerten sich auf die Frage, wie es denn nun weitergehen soll, ausgesprochen bescheiden, großzügig, ja fast paternalistisch. Man werde es ab sofort wieder allen anderen Werbeagenturen überlassen, sich selbst zu beweihräuchern.
Und nun zum Wetter.
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