Die Digitalfunk-Behörde führt das MACH Finanzwesen mit den Komponenten Doppik, Zahlungsverkehr, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Anlagenbuchhaltung ein. Die Registratur wird IT-seitig über den MACH InformationManager, einem integrierten Bestandteil der gesamten MACH Software-Suite, realisiert. Für diesen Bereich sind weitere Ausbauoptionen denkbar, da das DOMEA-zertifizierte Produkt grundsätzlich behördenweit eingesetzt werden kann.
Nach dem Projektstart für die Einführung der Software im Juni lautet das erste Ziel für Behörde und Softwarelieferant, das Rechnungswesen so aufzusetzen, dass die „Digitalfunker“ bis Anfang September Software-unterstützt den Zahlungsverkehr abwickeln können. Zum Jahresende sollen dann Doppik und Registratur produktiv gesetzt werden. Der Produktivbetrieb in den weiteren Aufgabenfeldern ist für die erste Jahreshälfte 2008 vorgesehen. Im ersten Schritt werden nur einige Organisationseinheiten mit dem System arbeiten. Perspektivisch soll die Software in der Behörde aber flächendeckend eingesetzt werden.
Dass ausgerechnet die BDBOS die erste Bundesbehörde ist, die vollständig doppisch arbeitet, hat seinen guten Grund: Die Bundesanstalt wird über ein sehr großes Anlagevermögen verfügen. Die kamerale Haushaltsführung stößt hier an ihre Grenzen.