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So lassen sich Speicherkosten sparen – zehn Tipps

(PresseBox) (CA Milpitas, )
Vor dem Hintergrund weiter anwachsender Speicherumgebungen in Unternehmen und des zunehmenden Werts der Daten für die Unternehmen sehen sich IT-Abteilungen steigenden Kosten und immer komplexeren Strukturen gegenüber. Mit der richtigen Speicherumgebung lassen sich allerdings erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse verwirklichen. Durch vorausschauende Planung können Unternehmen es vermeiden, sich an einen Anbieter zu binden, die Produktivität ihrer Mitarbeiter und Kapitalressourcen verbessern und damit letztlich den Erfolg ihres Unternehmens erhöhen. Als führender Anbieter von Storage-Lösungen hat LSI die zehn besten strategischen Schritte zusammengestellt, die zur Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) einer Speicherinfrastruktur unternommen werden sollten.

1. Heterogene Speichersysteme verwenden: Nicht alle Anwendungen fordern ständig 100 Prozent Leistung, Funktionalität, Verfügbarkeit und/oder Handhabung. Diese Faktoren gilt es - neben benötigter Kapazität und Preis - genau zu überprüfen, um die preisgünstigste Alternative auszuwählen. Die beste Lösung für die individuellen Anforderungen kann dabei durchaus das Prüfen und die Auswahl von Produkten verschiedener Hersteller bedeuten.

2. Mehrschichtige Speicherarchitekturen verwenden: Jedes Unternehmen setzt unterschiedliche Anwendungen ein, die jeweils andere Speicheranforderungen haben. Die teuerste Speichervariante ist es, alle Daten auf Highend-Speichermedien abzulegen. Mehrschichtige (Tiered) Speicherarchitekturen platzieren Daten jeweils auf dem Speichermedium mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Nicht alle Daten werden auf gleiche Weise erstellt und nicht alle Daten müssen auf "Tier 1"-Speicher archiviert werden. Da sich die Speicheranforderungen mit der Zeit verändern können, sollte man eine Online-Anwendung zur Migration von Datenvolumen verwenden, um diese von einem Speichermedium auf ein anderes verlagern zu können, ohne dass der Betrieb der Anwendungen dadurch unterbrochen werden muss. Natürlich muss diese Software in der Lage sein, zwischen unterschiedlichen Speichergeräten verschiedener Anbieter zu migrieren.

3. Speicher anhand der tatsächlichen Anforderungen zuweisen: Die Zuweisung von Speicher erfolgt häufig ausgehend von Schätzungen des Anwendungswachstums. So kaufen Unternehmen oft viel mehr Speicherplatz als zum Zeitpunkt der Implementierung benötigt. Im Laufe der Zeit können manche Anwendungen dann mehr Speicher benötigen als ihnen ursprünglich zugewiesen wurde, während andere vielleicht Kapazitäten übrig haben, die nicht umverteilt werden können. Die durch eine Speichervirtualisierung erreichten Möglichkeiten zur Speicherzuweisung können die Auslastung der Kapazitäten erheblich verbessern. Kapazitäten lassen sich je nach Bedarf zuweisen oder neu hinzukaufen.

4. Zentralisierte Speicherverwaltung implementieren: Es gibt unzählige Software-Anwendungen zur Speicherverwaltung. Oft bietet ein Anbieter jedoch nur eine begrenzte Auswahl solcher Anwendungen, die jeweils auf einen bestimmten Verwendungszweck begrenzt sind (z. B. eine für Snapshots und eine für Mirroring). Mitunter kauft der Benutzer auch verschiedene Anwendungen, die dann unterschiedliche Speichersysteme unterstützen. Die Implementierung solcher Anwendungen erfordert jedoch einen gewissen Schulungsaufwand sowie spezifisches Know-how, was wiederum zu höheren Unterhaltungskosten führt. Die Möglichkeit zur Verwaltung und Absicherung aller Speichersysteme (unabhängig vom Anbieter) mit einer einzigen Anwendung und von einer einzigen Konsole aus kann die Kosten erheblich senken.

5. Snapshots geringer Kapazität zum Schutz vor Software-Ausfällen verwenden: Marktuntersuchungen haben ergeben, dass nur etwa 7 Prozent der Datenverluste durch "physische" Defekte wie beispielsweise der Ausfall eines Festplattenarrays bedingt sind. 93 Prozent aller Datenverluste aber gehen auf Software-Ausfälle, zu denen auch Ereignisse wie Virenattacken, Beschädigung von Dateisystemen oder ein versehentliches Löschen von Dateien durch die Benutzer gerechnet werden, zurück. Eine Wiederherstellung nach Software-Ausfällen mithilfe von Bandspeichern ist ein langwieriges und mühsames Verfahren. Verwendet man dagegen Snapshots mit geringer Kapazität kann eine Wiederherstellung nach Software-Ausfällen innerhalb weniger Minuten erfolgen. Es genügt, einfach einen Snapshot auf einen Server zu laden, so dass die Dateien wieder an ihren Speicherort kopiert oder komplette Datenvolumes vollständig wiederhergestellt werden können

6. Sofortige Datenvolumenkopien und Snapshots geringer Kapazität für Anwendungstests verwenden: Viele Unternehmen entwickeln Anwendungen. Dabei benötigen die Entwicklungsteams meist aktuelle Daten zu Entwicklungs- und Testzwecken. Die Replizierung von Datenvolumes kann sehr lange dauern, wenn jeweils der komplette Datensatz kopiert werden muss. Hinzu kommt, dass oft mehrere Teams die Daten für gleichzeitig durchgeführte separate Tests benötigen, was bedeutet, dass mehrere Replikationen viel Speicherplatz belegen. Werden Snapshots für Anwendungstests eingesetzt, haben die Benutzer sofortigen Zugriff auf "aktuelle" Daten und können außerdem zu früheren Phasen des Testverfahrens zurückkehren, um Testergebnisse zu überprüfen oder das Testverfahren in jeder beliebigen Phase neu zu starten. Dies spart zudem viel Speicherplatz und Zeit.

7. Kostengünstigen Disaster Recovery-Standort implementieren: Disaster Recovery-Lösungen sind üblicherweise recht teuer und komplex. So erfordert eine gängige Lösung einen gespiegelten Standort mit der gleichen Ausstattung wie am eigentlichen Standort, der über teure Kommunikationsleitungen mit diesem verbunden ist. Wenn es also gelingt, die Transaktionen zwischen den beiden Standorten zu reduzieren, sinken die Gesamtbetriebskosten. Die Verwendung einer heterogenen entfernten Mirroring-Lösung zusammen mit Snapshot-gestützten Mirroring-Technologien kann ein Mirroring auf entfernte Standorte so kostengünstig gestalten, dass es nicht nur für Tier-1-Daten, sondern für alle Daten der IT-Umgebung eines Unternehmens durchführbar wird.

8. Snapshot-basierte Backup-Prozesse verwenden: Um die Unterbrechungen auf Produktionsservern auf ein Mindestmaß zu begrenzen, werden Backups häufig über Nacht durchgeführt. Dies kann jedoch zu Ausfällen führen, sofern das Unternehmen keine zusätzlich vergüteten Mitarbeiter einsetzt, die in der Nacht den Prozess überwachen. Aufgrund steigender Produktionsanforderungen und zunehmender Datenkapazitäten reichen die Backup-Fenster in vielen Fällen auch gar nicht mehr aus, um die erforderlichen Aufgaben durchzuführen. Dies bedingt enorme Ausgaben für die Aufrüstung der Infrastrukturen (z. B. Server, LAN, schnellere Bandlaufwerke). Durch den Einsatz von Snapshots geringer Kapazität für die Backups entstehen keine Unterbrechungen auf Produktionsservern oder im LAN. Ein dedizierter Backup-Server kann auf einen Snapshot gesetzt werden und das Backup zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchführen. So ist kein Upgrade von Servern oder LAN notwendig und es ist auch keine Nachtschicht zur Überwachung der Backups erforderlich.

9. Disaster Recovery-Standort für Backups verwenden: Wenn ein Disaster Recovery (DR)-Standort vorhanden ist, kann dieser für Backups genutzt werden. In diesem Fall ist kein Backup-Server erforderlich, da der DR-Standort bereits Server für den Notfall bereithält, die für andere Aufgaben genutzt werden können. Backup-Bänder werden oft an entfernte Archive verschickt. In diesem Fall kann der DR-Standort als entferntes Archiv dienen, so dass die Versandkosten entfallen. Indem an dem entfernten Standort ein Band-Backup implementiert wird, kann die Anforderung eines zusätzlichen Bandarchivs automatisch erfüllt werden.

10. Disaster Recovery-Standort für Anwendungsentwicklung und -tests verwenden: Disaster Recovery-Standorte verfügen gewöhnlich über eine sehr aktuelle gespiegelte Version der Daten und eine umfassende Ausrüstung (z. B. Server, Terminals, Netzwerke, Drucker, Arbeitsplätze usw.) sowie Mitarbeiter, die sich für einen Notfall bereithalten. An diesen Standorten gibt es jedoch meist nicht viel zu tun, da die meisten Mirroring-Lösungen keinen direkten Zugriff auf die gespiegelten Daten zulassen. Es gibt aber auch Lösungen, die entfernte Snapshots zum Erstellen von Datenansichten mit Lese-/Schreibzugriff verwenden, die zu Entwicklungs- und Testzwecken genutzt werden können. Software-Teams können diese Ausstattung zum Entwickeln und Testen nutzen, wodurch die Kosten für die Anschaffung der entsprechenden Ausstattung am Hauptstandort eingespart werden können.

LSI Corporation

Die LSI Corporation (NYSE: LSI) ist ein führender Anbieter von innovativen Technologien, die von der Chip- über die System- bis hin zur Softwareebene reichen. Sie finden an zentraler Stelle in Produkten Einsatz, die Mensch, Information und digitalen Inhalt nahtlos zusammenbringen. Das breit gefächerte Portfolio des Unternehmens ist als ‚enabling’ Technologie in den modernsten Lösungen vieler bekannter Hersteller der Märkte Storage, und Networking zu finden und umfasst kundenspezifische Produkte ebenso wie Standard ICs, Adapter, Systeme sowie Software. Weitere Informationen: www.lsi.com

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