Faxe, Telefonate oder klassische Röntgenaufnahmen am Leuchtschirm gehören dank Medizintechnik zunehmend der Vergangenheit an, diese fordert allerdings auch ihren Preis in Form von hohem Speicherbedarf. Generell bilden modernere Diagnosegeräte höhere Auflösungen ab als alte Modelle und geben daher größere Datenmengen pro Bild aus, womit sich das exponentielle Wachstum der Datenmengen im Medizinsektor erklären lässt. Ob elektronische medizinische Aufzeichnungen, digitale Bildspeicherung und Übertragungssysteme (Picture Archiving and Communication Systems - PACS) oder Dokumenten-Imaging-Lösungen – sie alle stellen hohe Ansprüche an Speichersysteme.
Das Rex Hospital, ein führender Anbieter in der Gesundheitsfürsorge in North Carolina, USA, hat das Disk-Speichersystem IBM TotalStorage DS4800 über den IBM Business Partner Dyamix Group gekauft. Das IBM TotalStorage DS4800 4Gb/s Fibre Channel System basiert auf der 4 Gigabit pro Sekunde (4 Gb/s) Fibre Channel XBBÔ Architektur von Engenio. “Wir glauben, dass das DS4800 über eine außerordentliche Performance verfügt, die unseren Mitarbeitern hilft, Patienteneinträge schneller wieder zu finden”, sagt Dave Bullamore, Manager, Systems Integration im Rex Hospital. “Performance ist für unsere Arbeit von entscheidender Bedeutung, weil wir einen schnellen Zugriff auf Röntgenaufnahmen, Einträge und andere Patienteninformationen benötigen, um sie effektiver zu versorgen.”
In vielen Ländern Europas sind Projekte zur Modernisierung der IT im Gesundheitswesen im Gang. „Aufgrund solcher Projekte wird der europäische IT-Markt im Gesundheitswesen stetiges Wachstum erfahren,“ ist Industriemanager Siddharth Saha vom Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan überzeugt. „Signifikantes Wachstum ist in den Bereichen RIS/PACS, elektronische Patientenakten und bei computergestützten ärztlichen Leistungsanforderungssystemen zu erwarten.“
In Deutschland gelten für Arztpraxen im Prinzip zehn Jahre Aufbewahrungsfrist, allerdings unterscheidet der Gesetzgeber nochmals zwischen den Arten der Unterlagen. Für Krankenhäuser sind laut Krankengeschichtenverordnung (KgVo) im Regelfall sogar 30 Jahre Speicherung vorgeschrieben. In der Vergangenheit haben die meisten Einrichtungen diese Fristen ohnehin übertroffen. In den Kellerarchiven alter Krankenhäuser finden sich nicht selten Akten, die bis zur Gründung zurückreichen. Wenn diese Praxis auch mit digitalen Akten beibehalten werden soll, sind kosteneffiziente Speichersysteme ein Muss.
Engenio ist ein führender Anbieter innovativer und hochskalierbarer, modularer Storage Systeme für offene Unternehmensumgebungen. Organisationen, die große Datenmengen speichern und schnellen Zugriff auf diese brauchen, wie zum Beispiel im medizinischen Bereich, profitieren von neuen leistungsstarken Lösungen wie dem Engenio 4 Gigabit pro Sekunde (4 Gb/s) Disk Array. Es bietet im Vergleich zur existierenden Fibre Channel Technologie eine bis zu zweifache Bandbreite und damit einen schnelleren Zugriff auf dringend benötigte Patientendaten.
„Die richtigen Daten der richtigen Person zur richtigen Zeit griffbereit zu haben, ist bei der Patientenfürsorge von - im wahrsten Sinne des Wortes - lebenswichtiger Bedeutung“, sagt Mitch Seigle, Engenio Senior Director of Corporate Marketing. „Engenio ist führend in der Speicherindustrie, wenn es um zuverlässige und skalierbare Datenspeichersysteme mit schnellen Zugriffszeiten geht.“