Die Interpack mit zirka 2.800 Ausstellern ist weiterhin eine der Leitmessen für die Prozess- und Verpackungstechnik. „Auf unserem Messestand mit insgesamt 514 m² haben wir erfolgreich unsere Technologien präsentiert“, sagt Geschäftsführer Tim Remmert. In etablierter Doppelstockbauweise und mit bewährtem Kommunikations- und Cateringkonzept schuf L.B. Bohle ideale Bedingungen für einen erfolgreichen Messebesuch und einen intensiven Austausch mit internationalen Besuchern über die Exponate und Technologien.
„Mit insgesamt acht Maschinen für die Prozesse Feucht- und Trockengranulation, Mahlen und Sieben, Mischen, Tablettencoating und das Produkthandling zeigten wir ein umfangreiches Angebot aus unserem Portfolio. Vor allem das Wirbelschichtsystem BFS 240 war ein echter Hingucker“, sagt Tim Remmert.
Premiere: PM Containermischer technisch optimiert und im neuen Design
Als Weltpremiere wurde der Bestseller Containermischer PM auf der Interpack im neuen Produktdesign und technisch optimiert präsentiert. „Mit dem Containermischer sind wir in den Produktionsstätten weltweit vertreten. Wir sind überzeugt, dass auch die neue Generation wieder den Weg in zahlreiche Produktionslinien finden wird“, so der Vertriebsgeschäftsführer. Außerdem wurden das kontinuierlich arbeitende Feuchtgranulations- u. Trocknungsgerät QbCon® 1 in Kombination mit einer HS 500 SL Hubsäule, der BRC 25 und BRC 100 Trockengranulierer, die Hammermühle BTM 150, die Siebanlage BTS 200 und das Wirbelschichtsystem BFS 240 in Düsseldorf gezeigt.
Gute Auftragslage im Jahr 2026
Im Geschäftsjahr 2025 hat L.B. Bohle einen Rekordumsatz von etwa 80 Mio. Euro erzielt. „Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einer Steigerung, denn der gute Auftragsbestand sorgt dafür, dass die Produktion bis Ende 2026 bereits ausgelastet ist“, berichtet Tim Remmert. Die aktuelle Marktentwicklung ist jedoch von Unsicherheiten, Investitionszurückhaltung sowie Zöllen und den Kriegen in der Ukraine und im Iran geprägt.
Gute Grundlage und gleichzeitige Unsicherheit in Asien
In Asien und vor allem in Indien liefen die Geschäfte zuletzt sehr erfreulich. „Aber durch den Irankrieg und die gestörte Lieferkette in der Straße von Hormus herrscht in der Region große Unsicherheit“, erklärt Tim Remmert. Er hofft, dass die eigentlich stabile Pharma-Branche nicht zu stark darunter leidet.