Der Lohn für herausragende Innovationskraft: Die Kübler Group ist zum vierten Mal mit dem TOP 100-Siegel 2026 ausgezeichnet worden. Damit gehört Kübler erneut zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands. Auf der Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit am 26. Juni in Heidelberg wird Christian Wulff persönlich zu diesem Erfolg gratulieren. Der frühere Bundespräsident und niedersächsische Ex-Ministerpräsident begleitet den Innovationswettbewerb TOP 100 als Mentor.
Wie viel Arbeitszeit reserviert sich die Führungsriege für Innovation? Wie viele innovative Ideen bringen die Mitarbeitenden ein? Um solche Fragen dreht sich das wissenschaftliche Auswahlverfahren von TOP 100. Im Detail untersuchen der Innovationsforscher Professor Nikolaus Franke und sein Team fünf Kategorien: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovationsprozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation sowie Innovationserfolg. In diesem Jahr überzeugte Kübler die Jury erneut mit seiner systematischen und praxisnahen Innovationsarbeit.
Über die Kübler Group
Die Kübler Gruppe ist ein weltweit führender Spezialist für Sensor- und Automatisierungslösungen. Das Familienunternehmen konzentriert sich auf das Messen, Übertragen und Auswerten von Daten und Signalen in industriellen Maschinen und Anlagen. Das Portfolio umfasst Drehgeber und andere Sensoren zur Erfassung von Position, Bewegung, Neigung und Vibration sowie Schleifringe zur
Übertragung von Leistung, Signalen und Daten und Zähler, Prozess- und Auswertegeräte. Viele der Produkte eignen sich für funktionale Sicherheitsanwendungen. Gegründet 1960 von Fritz Kübler, wird das Unternehmen heute in zweiter Generation von den Brüdern Gebhard und Lothar Kübler geführt. Technologische Innovationskraft und maßgeschneiderte Lösungen für Branchen und Segmente prägen das Leistungsangebot der Kübler Gruppe. Mit zwölf internationalen Gruppengesellschaften und Vertretungen in über 50 Ländern ist Kübler weltweit präsent und bietet Kunden umfassendes Produkt-Know-how, Service und kompetente Applikationsunterstützung. Über 600 Mitarbeitende weltweit sind Wegbereiter des Erfolgs der Kübler Gruppe und machen das Unternehmen zu einem höchst verlässlichen Partner.
Innovation im Dialog
Innovation bei der Kübler Group entsteht nicht ausschließlich im Labor hinter verschlossenen Türen – sondern im intensiven Dialog mit Kunden, Märkten und Anwendungen. Auch das enge Zusammenspiel mit Partnern, Lieferanten und Hochschulen sowie zahlreiche Grundlagenuntersuchungen liefern wichtige Impulse.
Seit der Gründung durch Fritz Kübler im Jahr 1960 gehört es zur Unternehmens-DNA, technologische Entwicklungen konsequent aus realen Anforderungen abzuleiten. Heute wird dieses Prinzip systematisch weitergeführt: durch Kundenbefragungen, Technologiegespräche und kontinuierliche Markterkundung sammelt Kübler umfassendes Wissen über Anforderungen in Branchen, Segmenten und einzelnen Anwendungen.
Ein besonders wichtiger Baustein sind sogenannte Technologiegespräche. In diesen Formaten arbeiten die Entwicklungsingenieure von Kübler direkt mit den Entwicklungsingenieuren der Kunden zusammen. Ziel ist es, zukünftige Lösungen frühzeitig zu denken – sowohl für Greenfield- als auch Brownfield-Projekte. Greenfield-Lösungen entstehen für komplett neue Anlagen oder Systeme ohne bestehende Infrastruktur. Brownfield-Lösungen beziehen sich auf bestehende Anlagen, die modernisiert, erweitert oder digitalisiert werden sollen. Gerade hier entstehen häufig besonders praxisnahe Innovationen, weil neue Technologien in bestehende Strukturen integriert werden müssen.
Eine wichtige Rolle nimmt auch das Produktmanagement in enger Zusammenarbeit mit der Applikation ein. Beide Bereiche bilden die Schnittstelle zwischen Markt, Kunde und Entwicklung. Sie übersetzen konkrete Herausforderungen aus Anwendungen in technologische und prozessuale Anforderungen und schaffen so eine Basis für zielgerichtete Innovation.
Diese enge Zusammenarbeit führt immer häufiger zu Ergebnissen, die über klassische Produkte hinausgehen. Kübler entwickelt gemeinsam mit Kunden komplette Systemlösungen – und verschiebt dabei zunehmend die Grenzen des eigenen Leistungsangebots.
Ein weiterer Innovationsbeschleuniger ist der gezielte Einsatz eigener KI-Kompetenz im Unternehmen. Künstliche Intelligenz unterstützt beispielsweise dabei, Marktinformationen schneller auszuwerten, Trends frühzeitig zu erkennen und Innovationsprozesse zu beschleunigen. Auf dieser Basis entstehen neuartige Produktideen und Lösungen, die teilweise gemeinsam mit Kunden entwickelt werden.
Gleichzeitig setzt Kübler bewusst auf Freiräume für Kreativität. Entwicklungsingenieurinnen und -ingenieure erhalten gezielt Zeit, eigene Ideen zu verfolgen und neue Ansätze auszuprobieren. Dabei dürfen sich Erfolge und Misserfolge auch abwechseln.
„All das soll uns helfen, Möglichkeiten zu erkennen, bevor sie offensichtlich werden. Erfolg und Misserfolg sind sich dabei nahe – beide bringen uns voran“, betonen Gebhard und Lothar Kübler im Unternehmensleitbild. „Am meisten lernen wir aus Misserfolgen“, fügt Gebhard Kübler hinzu.
Ein zentrales Fundament dieses Innovationsansatzes beschreibt Kübler mit dem Anspruch „easy to work with“. Dahinter steht das klare Ziel, die Zusammenarbeit für Kunden so einfach, wie möglich und gleichzeitig hochprofessionell zu gestalten, damit Projekte schnell umgesetzt und Ressourcen auf beiden Seiten geschont werden können. Das Kübler Management entscheidet dabei beispielsweise sehr schnell, was hilft, das Innovationstempo zu beschleunigen und „Kübler Speed“ zu erreichen, wie Lothar Kübler es beschreibt.
Dieser Anspruch zieht sich konsequent durch die gesamte Customer Journey: vom ersten Kontakt über Beratung und Produkterlebnis bis hin zu Prozessen, Service und Belieferung. Für Kübler bedeutet Innovation daher nicht nur neue Technologien zu entwickeln, sondern auch die Zusammenarbeit kontinuierlich zu verbessern. Denn echte Innovationskraft zeigt sich aus Unternehmenssicht dann, wenn Lösungen nicht nur technisch überzeugen, sondern für Kunden einen hohen Mehrwert bieten.
Die erneute Auszeichnung beim Innovationswettbewerb TOP 100 zeigt, dass dieser Weg funktioniert. Für Kübler ist sie Bestätigung und Ansporn zugleich, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. „Vieles ist auch heute noch nicht perfekt, aber wir arbeiten daran, damit sich Innovation in einem Arbeitsumfeld immer besser entwickelt, in dem Mitarbeitende mit viel Freude eigene Ideen einbringen und umsetzen können“, sagen die Unternehmer.
Auszeichnung nach Größenklassen und Treffen der Top-Innovatoren
Damit alle Teilnehmer über die gleiche Chance verfügen, wird das TOP 100-Siegel in drei Größenklassen vergeben: bis 50, 51 bis 200 und mehr als 200 Mitarbeitende. In der aktuellen, 33. Runde von TOP 100 bewarben sich 356 Mittelständler um das Siegel. Davon waren 282 erfolgreich. Maximal können 100 Unternehmen pro Größenklasse ausgezeichnet werden.
Die Top-Innovatoren des aktuellen Jahrgangs treffen sich am 26. Juni im Heidelberg Congress Center zum Deutschen Mittelstands-Summit. Dort wird Christian Wulff ihnen persönlich zum Erfolg bei TOP 100 gratulieren.
TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 27 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident Christian Wulff. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin manager magazin begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.
Mehr Informationen sowie allgemeines Bildmaterial zum TOP 100-Wettbewerb finden Sie im Internet unter www.top100.de/presse oder per E-Mail an presse@compamedia.de. Weitere Informationen zum ausgezeichneten Unternehmen hält Tina Förster für Sie bereit.