In Echtzeit lernen und optimieren
Die Technologie kombiniert physikalisch präzise Echtzeitsimulationen mit KI‑gestützten Analysen und Entscheidungen. Dadurch lassen sich Produktionsszenarien heute in wenigen Minuten durchspielen, während solche Simulationen früher mehrere Stunden in Anspruch nahmen. Die KI testet automatisch unterschiedliche Einstellungen, lernt kontinuierlich dazu und überträgt die optimalen Ergebnisse direkt auf reale Anlagen. Das macht die Produktion effizienter, stabiler und ressourcenschonender – ein bedeutender Fortschritt insbesondere für die Getränkeindustrie.
„Die Auszeichnung zeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz steckt – und dass hier in Verbindung mit unserem Maschinenbau Innovationen entstehen, die international Maßstäbe setzen“, erklärt Markus Tischer, der als Vorstand bei Krones unter anderem die Digitalisierungsaktivitäten des Unternehmens verantwortet.
Das prämierte Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit Ansys (Teil von Synopsys), CADFEM, Microsoft, NVIDIA und SoftServe. Gemeinsam wurde eine vollständig integrierte Lösung geschaffen, die Simulation, KI und Cloud‑Technologie zu einem leistungsfähigen Werkzeug für die Produktion der Zukunft verbindet.
Über den Microsoft Intelligent Manufacturing Award:
Der Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) wird gemeinsam von Microsoft und der Strategieberatung Roland Berger vergeben und zählt zu den führenden Auszeichnungen für industrielle Digitalisierung in der EMEA‑Region. Er würdigt Unternehmen, die mit innovativen digitalen Lösungen neue Maßstäbe in Produktion, Engineering und Operations setzen. Der Award umfasst sechs Kategorien und einen Gesamtsieg; eingereichte Projekte aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika werden in einem mehrstufigen Verfahren von einer Fachjury bewertet.