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Investitionsbooster: Wie Automatisierung jetzt rentabel wird – KOCH erklärt Chancen für den Mittelstand

Degressive Abschreibung bis 30 % verkürzt Amortisationszeiten deutlich | Zeitfenster läuft bis Ende 2027

(PresseBox) (Dernbach, )
Mit dem Investitionsbooster hat die Bundesregierung ein Programm aufgelegt, das Investitionen für deutsche Unternehmen in neuem Licht erscheinen lässt. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens können derzeit mit einer degressiven Abschreibung von bis zu 30 % pro Jahr geltend gemacht werden – ein spürbarer Vorteil gegenüber der klassischen linearen Abschreibung. Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2027 und bietet Unternehmen damit einen attraktiven Anreiz, geplante Investitionen gezielt vorzuziehen und staatliche Unterstützung sinnvoll mitzunehmen.

„Der Investitionsbooster verändert die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bei Investitionen spürbar“, sagt Thomas Theis, Leiter Vertrieb und Projektierung bei KOCH Robotersysteme. „Automatisierung war schon zuvor für viele Unternehmen ein sinnvoller Schritt – durch die verbesserten Rahmenbedingungen wird sie nun aber auch für weitere Betriebe und zusätzliche Projekte noch attraktiver und schneller rentabel. Das ist eine Chance, die man jetzt nutzen sollte.“

Amortisationszeiten verkürzen sich deutlich

Bislang war es für viele Mittelständler schwierig, Automatisierungsinvestitionen zu rechtfertigen. Robotik-Anlagen banden über Jahre Kapital. Die kombinierte Belastung durch Fachkräftemangel und steigende Lohnkosten ändert diese Kalkulation – der Investitionsbooster gibt ihr nun einen zusätzlichen Schub.

Durch die degressive Abschreibung verkürzen sich typische Amortisationszeiten um etwa die Hälfte. Das macht Investitionen in Lebensmittelproduktion, Pharmaherstellung, Logistik und Lagerwirtschaft wirtschaftlich deutlich attraktiver als noch vor wenigen Monaten. Parallel sinken ab 2028 die Körperschaftsteuersätze schrittweise von 15 auf 10 Prozent bis 2032 – ein weiterer Multiplikator-Effekt für die Rentabilität.

Fachkräftemangel treibt Automatisierung voran

Viele produzierende Unternehmen stehen vor der gleichen Herausforderung: Sie finden keine Arbeitskräfte für repetitive, körperlich belastende oder monotone Tätigkeiten – sei es in der Verpackung, Palettierung oder Lagerverwaltung. Die Folge ist eine klassische Zwickmühle: Entweder akzeptieren sie höhere Lohnkosten und kämpfen mit steigender Fluktuation, oder sie riskieren Produktionsengpässe, weil Schichten nicht besetzt werden können.

Der Mindestlohn steigt kontinuierlich, was den Kostendruck zusätzlich verschärft. Gleichzeitig ist es für Unternehmen schwieriger geworden, motivierte Fachkräfte für solche Positionen zu gewinnen – viele junge Arbeitnehmer bevorzugen andere Branchen oder Tätigkeiten. Unter diesen Bedingungen ist Automatisierung für produzierende Unternehmen längst nicht mehr Luxus, sondern Notwendigkeit – um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Mit einem Arbeitsmarkt, auf dem Fachkräfte knapp sind, und einem Mindestlohn, der jährlich steigt, wird Automation zur strategischen Frage," erklärt Theis. „Automatisierte Prozesse senken nicht nur die Lohnkosten dauerhaft, sondern machen das Unternehmen auch unabhängig von der Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Der Investitionsbooster macht diese Investition nun endlich wirtschaftlich tragbar."

Zeitfenster läuft bis Ende 2027

Die degressive Abschreibung von 30 Prozent gilt ausschließlich für Investitionen, die bis 31. Dezember 2027 angeschafft werden. Unternehmen sollten diesen Termin ernst nehmen: Investitionen ab 2028 profitieren nicht mehr von dieser Regelung, auch wenn Steuersenkungen dann greifen.

„Unternehmen, die sich jetzt für Automatisierungsprojekte entscheiden, müssen ihre Bestellungen bis Ende 2027 aufgeben," betont Theis. „Die Inbetriebnahme kann danach erfolgen. Wer wartet, verliert diese Chance."

KOCH berät: So finden Unternehmen heraus, ob Automatisierung passt

KOCH Robotersysteme unterstützt Unternehmen dabei, fundiert zu entscheiden, ob Automatisierung für ihre Prozesse wirtschaftlich sinnvoll ist. Das Unternehmen analysiert bestehende Abläufe, bewertet Automatisierungspotenziale und hilft Unternehmern, die richtige Lösung zu planen. Mit Machbarkeitsstudien und umfassender Engineering-Beratung entwickelt KOCH maßgeschneiderte Konzepte für konkrete Automatisierungsprojekte. Dabei berät KOCH auch gezielt zur Nutzung des Investitionsbooster – von der Prüfung der Förderfähigkeit bis zur Unterstützung bei der Umsetzung und Bewilligung.

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KOCH Industrieanlagen GmbH

KOCH Robotersysteme ist ein hoch spezialisiertes Roboter-Systemhaus und entwickelt effiziente und nachhaltige Automatisierungslösungen für das Abfüllen, Depalettieren, Palettieren, Kommissionieren und Verpacken aller Fabrikbereiche.
Mit einem Fokus auf fortschrittliche Technologien und kundenspezifische Anpassungen hat sich KOCH Robotersysteme als erfahrener Partner für maßgeschneiderte Anlagenkonzepte etabliert. Wir planen und realisieren flexible Robotersysteme als integrierbare Einzelsysteme oder schlüsselfertige Gesamtanlagen.

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