Ein Lehrbuch vermittelt Hintergründe, Zusammenhänge und Modelle. Es lädt zum Mitdenken ein und hilft, Dinge im Detail wirklich zu verstehen. Unverzichtbar, wenn es um Grundlagen und langfristige Kompetenz geht.
Ein Kochbuch dagegen setzt auf Umsetzbarkeit: klare Schritte, klare Reihenfolge, klares Ergebnis. Ganz nach dem Prinzip „HelloFresh“ oder „Don’t make me think“: Schritt für Schritt abarbeiten, ohne erst interpretieren zu müssen. Kein Lehrbuch – sondern Anleitung.
Daneben gibt es noch eine dritte Logik: das „Telefonbuch“. Nicht jede Situation verlangt nach Theorie oder Handlungsschritten. Oft genügt die Angabe eines einzelnen Details – zum Beispiel einer Telefonnummer als technisches Detail. Wie man ein Telefon bedient, ist bereits bekannt.
Diese Unterscheidung spielt auch in der Praxis von itl eine zentrale Rolle. Ob Technische Dokumentation, Schulungsunterlagen oder anwendernahe Inhalte – die entscheidende Frage lautet immer: braucht die Zielgruppe Verständnis, Handlungssicherheit oder einfach eine konkrete Information?
Nicht jede Situation verlangt nach Theorie. Oft geht es darum, Prozesse sicher auszuführen, Fehler zu vermeiden oder schnell die richtige Information zu finden.
Technische Dokumentation ist deshalb die Komposition aus drei Logiken: Lehrbuch, Kochbuch und Telefonbuch. Genau das beschreibt, mit anderen Worten, auch die Norm DIN EN IEC 82079-1.
Wer Inhalte konsequent aus Nutzersicht denkt und bewusst zwischen diesen Logiken unterscheidet, macht Informationen deutlich wirksamer.
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