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FACC AG: Die Dividende ist zurück – was Anleger über das „Comeback“ wissen sollten

Nach sechs dividendenlosen Jahren wird die österreichische FACC AG, die als Technologiepartner der globalen Luftfahrtindustrie fungiert, für das Geschäftsjahr 2025 erstmals wieder eine Dividende ausschütten.

(PresseBox) (Buchkirchen, )
Wichtig zu wissen: Wer in Aktien investiert, erzielt seine Rendite einerseits aus der Kursentwicklung – also dem Wertzuwachs der Aktie während der Haltedauer und andererseits aus Dividenden, die Unternehmen aus ihrem Gewinn an die Aktionäre ausschütten. Gerade langfristig orientierten Privatanlegern gilt die Dividende als verlässliches Signal dafür, dass ein Unternehmen wieder auf solidem finanziellen Boden steht. Bei der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2), dem österreichischen Luftfahrtzulieferer aus Ried im Innkreis, wird demnächst die Dividendenzahlung wieder aufgenommen.

Das Prozedere zur Dividendenzahlung im Detail

Für das Geschäftsjahr 2025 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor. Die Hauptversammlung findet am 28. Mai 2026 in der FACC Academy in Reichersberg (Österreich) statt. Wer am sogenannten Record Date – dem 2. Juni 2026 – Aktionär der FACC AG ist, hat Anspruch auf die Dividende. Der Ex-Tag, ab dem die Aktie ohne Dividendenanspruch gehandelt wird, ist der 1. Juni 2026. Die Auszahlung erfolgt am 5. Juni 2026. Bei Redaktionsschluss notierte die FACC-Aktie bei 13,40 Euro, was einer Dividendenrendite von fast 0,08 Prozent entsprach.

Dividenden-Comeback nach langer Abstinenz

Die vorherige Dividendenzahlung liegt bereits mehrere Jahre zurück: Für das Geschäftsjahr 2019 erhielten FACC-Aktionäre 0,15 Euro je Aktie. Danach folgte eine Ausschüttungspause. Die Gründe für diese Unterbrechung sind vielschichtig. Der unmittelbarste Auslöser war die Covid-19-Pandemie, welche die zivile Luftfahrt ab 2020 in eine historische Krise stürzte. Wegen massiver Einbrüche im globalen Flugverkehr reduzierten die großen Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing ihre Produktionsraten drastisch – mit direkten Folgen für Zulieferer wie FACC. Das Unternehmen verzeichnete in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 operative Verluste in einzelnen Divisionen, der Umsatz brach ein und die Nettoverschuldung stieg deutlich an.

Dazu kam eine vertragliche Hürde: Mit den Konsortialbanken wurde eine Ausschüttungssperre vereinbart, die solange gilt, wie der sogenannte Leverage-Faktor – also das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA – den Wert von 4,0 übersteigt. Diese Schwelle war in den Krisenjahren deutlich überschritten: Der Leverage-Faktor lag im Jahr 2020 bei rund 5,0 und 2021 bei rund 4,2. Eine Dividendenzahlung ohne Zustimmung der Banken hätte theoretisch ein Kündigungsrecht der Kreditverträge ausgelöst – finanziell ein inakzeptables Risiko. Erst mit der schrittweisen Erholung des Geschäfts – der Leverage-Faktor sank bis 2025 auf 2,7 – wurde der Weg für eine Wiederaufnahme der Ausschüttung frei.

Dividendenstrategie: Wachstum hat Priorität

Die FACC AG hat ihre Dividendenpolitik klar definiert: Künftig sollen 20 bis 30 Prozent des Konzernergebnisses nach Steuern gemäß IFRS an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte FACC ein Konzernergebnis von rund 21,2 Millionen Euro – die vorgeschlagene Dividende von insgesamt 4,6 Millionen Euro liegt damit am unteren Ende dieser Bandbreite.

In der Finanzwelt gilt für ein wachstumsorientiertes Industrieunternehmen wie FACC eine zurückhaltende Ausschüttungsquote als üblich. Unternehmen, die stark in Forschung, neue Technologien und internationale Expansion investieren, behalten einen Großteil der erwirtschafteten Mittel lieber im Unternehmen, um Wachstumschancen zu finanzieren, ohne auf teure externe Kapitalquellen angewiesen zu sein. Zudem hat FACC trotz der Fortschritte bei der Schuldenreduktion noch eine nennenswerte Nettoverschuldung von 215,8 Millionen Euro in der Bilanz stehen – deren weiterer Abbau bleibt ein erklärtes Ziel des Managements.

Die Rückkehr zur Dividende stellt ein positives Signal dar, doch der Fokus des Unternehmens liegt klar auf nachhaltigem Wachstum. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 auf einen Rekordwert von 984,4 Millionen Euro – die Marke von einer Milliarde Euro rückt damit in greifbare Nähe. Die Kursentwicklung mit einem Plus von rund 85 Prozent im Jahr 2025 deutet ebenfalls auf ein starkes Comeback hin.

Quelle

https://www.facc.com/de/investoren/hauptversammlung/  

https://www.facc.com/de/investoren/finanzberichte-facc-investoren/

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Interessenkonflikte: Mit FACC existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der FACC. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von FACC können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

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Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung FACC vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

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Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

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