Prof. Frankenberg zeichnete ein realistisches Bild der aktuellen Lage: Trotz hoher Staatseinnahmen werde in Deutschland zu wenig in Zukunftsbereiche wie Bildung, Infrastruktur, Forschung und Verteidigung investiert. Angesichts globaler Konkurrenz und demografischen Drucks sei eine klare Priorisierung und ein umfassender Qualitätsschub im Bildungssystem unerlässlich.
Als Vorzeigebeispiel stellte er das „Heilbronner Modell“ vor – eine Initiative der Dieter-Schwarz-Stiftung, die mit Tempo, privaten Mitteln und internationaler Vernetzung ein durchgängiges Bildungs- und Forschungsökosystem geschaffen hat. Von der frühkindlichen Bildung bis hin zu Spitzenforschung zeige Heilbronn, wie Regionen durch unternehmerisches Denken global wettbewerbsfähig werden können.
Prof. Frankenberg forderte Mut zu Reformen, Investitionen in Exzellenz und den Abbau lähmender Strukturen – denn ohne drastische Produktivitätssteigerungen drohe Deutschland, so sein Fazit, „Stück für Stück abzusinken“.
Der Abend fand seinen Ausklang in einer offenen Gesprächsrunde auf der Terrasse – mit anregendem Austausch und neuen Impulsen.
Der Wirtschaftsrat und die iba danken Prof. Frankenberg für seine klaren Impulse sowie allen Teilnehmenden für den intensiven und zukunftsorientierten Austausch sowie den schönen Abend.