In vielen Unternehmen ist der Einsatz von KI längst Alltag – oft, ohne dass klar ist, wo, wie und mit welchen Daten die Systeme arbeiten. Ob bei Übersetzungsdiensten oder beim Erstellen von Textdokumenten: Häufig werden versehentlich oder aus Unwissenheit personenbezogene oder vertrauliche Unternehmensdaten verarbeitet. Das steigert zwar die Effizienz, erhöht aber zugleich die datenschutzrechtlichen Risiken erheblich.
Bedih Adanur, Legal-Experte bei innovaphone, betont: „Die Verarbeitung personenbezogener oder vertraulicher Daten durch KI-Systeme wirft rechtliche, technische und ethische Fragen auf. Wer KI nutzt, muss den Datenschutz von Anfang an mitdenken.“ Oft sei unklar, über welche Server die Daten geroutet werden - und ob sie dabei etwa in Drittstaaten mit unzureichendem Datenschutz gelangen. Ein weiterer kritischer Punkt ist das Training von KI-Systemen mit öffentlich zugänglichen personenbezogenen Daten.
Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, den Einsatz von KI nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch rechtlich verantwortungsvoll zu gestalten. Das neue Whitepaper „KI kann alles – aber darf sie das auch? Leitplanken für den verantwortungsvollen Einsatz“ steht kostenlos zum Download bereit. Es zeigt, wie Innovation und Rechtskonformität beim Einsatz von KI Hand in Hand gehen können.