Das Unternehmen IMG ist seit langem mit der Plattform IBM Lotus Domino verbunden und konnte in den letzten 18 Jahren ein erstklassiges Know How in diesem Bereich aufbauen. Viele nahmhafte Kunden vertrauen auf die Expertise der Projektmanager und Entwickler aus Hannover. Um für die viefältigen Lösungen, die in den letzten Jahren entstanden, eine allgemeingültigen Ansatz zur Datenintegration anbieten zu können, wurde das Produkt store.one entwickelt. Auf dessen Basis können sämtliche Inhalte, die heute gekapselt in Domino Datenbanken "gefangen" sind, für jedes beliebige Drittsystem nutzbar gemacht werden.
Existierende Lösungen bieten lediglich Im- und Exporte simpler Datenfelder, werden jedoch nie der Vielfalt von "Rich Text" Inhalten gerecht. Diese reichen von komplexen Formatierungen wie geschachtelten Tabellen über Anhänge bis zu eingebetteten Office - Objekten. Nur wenn auch auf diese Elemente in einer offenen standardisierten Weise zugegriffen werden kann, erschließt sich dass Potential der vorhandenen Inhalte vollständig. store.one bietet diese Vollständigkeit indem Metadaten als XML Dokument, Rich Text Content als PDF Dokument und Anhänge als Dateien bereitgestellt
werden. Selbst OLE2 Objekte, die nochmals durch einen proprietären Container gekapselt sind, werden gelöst und in reguläre Office Dateien umgewandelt.
Auf Grundlage des Produkts store.one kann z.B. die Bundeswehr heute eine zukunftsfähige Konvergenzlösung für ihr Lotus Domino basiertes Dokumentenablagesystem nutzen. Dabei verbindet store.one die aktuelle Technologie auf Basis von IBM Lotus Domino u.a. mit dem zukünftig führenden
System IBM DB2 Content Manager. Sämtliche Inahlte, Anhänge und Objekte werden aus dem Domino Kontext gelöst, zu PDF - Dokumenten vereinheitlicht, volltextindiziert und im neuen offenen Backend abgelegt. Mit dem Lotus Notes - basierten Access Client können Anwender nach wie vor aus der gewohnten Umgebung in den Dokumenten recherchieren. Sogar das komplette Wiederherstellen der Dokumente in das Domino Umfeld bleibt möglich.
Eine besondere Stärke von store.one liegt in dessen Konnektivität und Offenheit. Die gesamte Kommunikation wird per Web Services abgewickelt und ermöglicht so eine Integration in jedes beliebige Informationssystem. Die Metadaten aller verwalteten Dokumente liegen als XML vor und können mittels XQuery durchsucht werden. Für die ultimative Offenheit der Datenhaltung steht ein Backendadapter zur Verfügung, der sämtliche Inhalte einfach im Filesystem verwaltet. Beispielsweise als Voraussetzungen für eine Aufbereitung releventer eMails als GDPdU-konforme Datenträgerüberlassung auf CD.
Der modulare Aufbau und die Orientierung an Standards bei der Entwicklung von store.one ermöglichen es, ab sofort auch einen Adapter für JSR-170 kompatible Content Repositories anzubieten. Dieser Standard wird von allen großen Playern im Bereich Content- und Dokumentenmanagement mitgetragen und nimmt einen hohen Stellenwert in diesem Markt ein. Mit store.one gibt es die Domino Integration für diesen gerade veröffentlichten Standard schon
heute.