Über 2,6 Millionen Photovoltaikanlagen produzieren in Deutschland bereits sauberen Strom. Die Technik ist robust und auf Jahrzehnte ausgelegt. Doch wie jedes technische System sind auch Solarmodule, Wechselrichter und Verkabelungen der Witterung, Temperaturschwankungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt.
Ertragsverluste schleichen sich lautlos ein
Eine PV-Anlage ist wie ein Auto: Sie läuft zwar lange, aber ohne Inspektion sinkt die Leistung unbemerkt. Staub, Pollen, Laub oder Moosbildung können die Lichtaufnahme der Module verringern. Viel gravierender sind jedoch technische Defekte wie Hotspots (punktuelle Überhitzungen), fehlerhafte Steckverbindungen oder schleichende Isolationsfehler. Diese Mängel führen oft zu Ertragseinbußen von 5 bis 15 Prozent – ein Verlust, der sich über die Jahre auf mehrere tausend Euro summieren kann.
Was gehört zu einer professionellen Wartung?
Ein fachgerechter PV-Check umfasst in der Regel:
- Sichtprüfung: Kontrolle der Module auf Risse, Glasbruch oder Verschmutzung.
- Messung der Elektrik: Überprüfung der Stringspannungen, Isolationswiderstände und Wechselrichter-Funktionen.
- Dokumentation: Erstellung eines Prüfprotokolls für Versicherungen und Garantieansprüche.
Experten empfehlen für private Anlagen ein Wartungsintervall von zwei bis vier Jahren. Nach extremen Wetterereignissen wie Hagel oder schweren Stürmen ist eine Sonderprüfung ratsam. Die Kosten für eine Wartung sind im Vergleich zum potenziellen Ertragsausfall oder einem Hardwareschaden minimal.
Hausbesitzer sollten zudem das Monitoring ihrer Anlage im Blick behalten. Moderne Apps zeigen Ertragseinbrüche sofort an – ein erster wichtiger Indikator, dass ein Fachmann gerufen werden sollte.
IHR Wartungsangebot anfordern