Frauenförderung und Care-Arbeit im Fokus
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen vor allem zwei zentrale Themenbereiche: die Förderung von Frauen in der beruflichen Weiterbildung sowie die Unterstützung von Langzeitarbeitslosen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Weiterbildung – ein Thema, das für viele Frauen eine entscheidende Rolle beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt spielt.
„Der direkte Dialog zwischen Politik und Bildungspraxis ist unerlässlich, um bedarfsgerechte Lösungen für Arbeitsuchende zu entwickeln“, betonte Sylvie Strucksberg.
Innovative Ansätze für komplexe Herausforderungen
Das IBB konnte der Abgeordneten konkrete Erfolgsgeschichten präsentieren: Flexible Kurszeiten, digitale Lernformate und sozialpädagogische Begleitung ermöglichen es auch Frauen mit Betreuungspflichten, erfolgreich an Weiterbildungen teilzunehmen.
Besonders bei Langzeitarbeitslosen zeigen spezialisierte Coachings und intensive Lernbegleitung messbare Erfolge. Durch Grundkompetenzen-Kurse und gezielte Eignungsfeststellungen wird die Erfolgsquote bei Umschulungen und Weiterbildungen deutlich gesteigert.
Politik trifft Praxis
„Es ist wichtig zu verstehen, wie Bildungsträger in der Praxis arbeiten und welche Herausforderungen sie bewältigen müssen“, erklärte Sylvia Rietenberg. „Nur durch diesen direkten Austausch können wir politische Rahmenbedingungen schaffen, die den Menschen wirklich helfen."
Das IBB als einer der größten privaten Bildungsanbieter Deutschlands verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der beruflichen Weiterbildung. Die enge Zusammenarbeit mit Jobcentern, der Bundesagentur für Arbeit und anderen Förderträgern ermöglicht es, passgenaue Lösungen für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln.
Wegweisender Dialog für die Zukunft
„Dieser Austausch war äußerst wertvoll für beide Seiten“, resümierte Meike Olivier. „Wir konnten konkrete Einblicke in unsere tägliche Arbeit geben und gleichzeitig wichtige Impulse aus der Politik mitnehmen.“
Beide Seiten betonten die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern und Bildungsträgern. Nur durch regelmäßigen Dialog und gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes können nachhaltige Lösungen entwickelt werden, die letztendlich den Arbeitsuchenden zugutekommen.
Das IBB und Sylvia Rietenberg planen, diesen konstruktiven Austausch fortzusetzen und gemeinsam daran zu arbeiten, die Rahmenbedingungen für berufliche Weiterbildung weiter zu verbessern.