Komplexe Formen aus massivem polykristallinem Diamant (PKD) herzustellen, ist schwierig, doch Hufschmied hat auch in diesem Bereich seine Fertigungsmöglichkeiten erweitert und ein neues Kapitel aufgeschlagen. Als Technologieführer im Bereich der werkstoff- und prozessspezifischen Zerspanungslösungen optimiert Hufschmied nun die Zerspanung härtester Keramikwerkstoffe wie Zirkonoxid oder Siliziumnitrid. Die neu entwickelte Geometrie des „P150M“ hat vor allem zwei Ziele: eine möglichst geringe Belastung des einzelnen Zahns bei gleichzeitig hoher Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeugs. Selbst bei einem Vorschub pro Zahn im Bereich von 1 µm ermöglichen die vielen Zähne des neuen Werkzeugs eine effektive und prozesssichere Zerspanung.
Fräslösungen für keramische Werkstoffe
„Unter all unseren Speziallösungen ist dies eine der speziellsten, aber wer sprödharte Keramiken zum Beispiel in den Bereichen Luft- und Raumfahrt nachbearbeiten muss, hat mit unseren neuen Werkzeugen endlich die Option einer deutlichen Prozessoptimierung“, sagt Christel Hufschmied, Geschäftsführerin der Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH. Das aktuelle PKD-Werkzeug ist die jüngste Entwicklung in einer ganzen Reihe von Lösungen für die Keramikbearbeitung, wie zum Beispiel dem Zirkonator für die Herstellung von Zahnersatz aus Zirkoniumoxid oder den neu entwickelten Werkzeugen im Forschungsprojekt „CMC-3D“ zur Herstellung von Turbinenschaufeln aus Ceramic Matrix Composites.
Die neue Klasse von PKD-Werkzeugen wird auch eines der Themen des Keramik-Workshops bei der Rego-Fix AG im Schweizer Tenniken am 27. August 2026 sein, den Hufschmied gemeinsam mit DOCERAM GmbH, Röders GmbH und MHT Mold & Hotrunner Technology AG durchführt.