Gleichzeitig haben Unternehmen aber haeufig mit unzumutbaren Zeitverlusten in der IT zu kaempfen – mit negativen Konsequenzen fuer den Geschaeftsverlauf. In fast der Haelfte der befragten Betriebe sind 25 Prozent oder mehr der IT-Projekte spaeter fertig als geplant. Aus Sicht der befragten deutschen Fuehrungskraefte fuehrt eine lahmende IT in erster Linie zu Verspaetungen bei Produkteinfuehrungen, gefolgt von Umsatzeinbussen und verfehlten Sparzielen. Daneben rechnet man auch mit Beeintraechtigungen von Firmenfusionen, Schaeden an der Reputation und dem Markenimage sowie dem Abbau von Jobs in den IT-Abteilungen. Die Haelfte der Befragten sagt, dass nur eines von zwei IT-Projekten einen positiven Beitrag zum Geschaeftsergebnis liefert.
Als wichtigsten Stoerfaktor identifizierten die Befragten Aenderungen an den geschaeftliche Prioritaeten waehrend der Projektlaufzeit, des Weiteren wurde auch die mangelnde Koordination zwischen IT- und Business-Managern als signifikante IT-Projektbremse ermittelt. Aus Sicht der deutschen Technologie-Verantwortlichen wiegen diese beiden Punkte sogar ueberdurchschnittlich schwer (48 und 45 Prozent).
Die befragten Firmen implementieren eine Reihe von Technologien und Methoden, um die IT besser mit Geschaeftsprojekten in Einklang zu bringen. Die deutschen IT-Verantwortlichen setzen zu diesem Zweck in erster Linie auf Service-orientierte Architekturen (SOA) mit einer Zustimmungsquote von knapp ueber 50 Prozent, dicht gefolgt von den Disziplinen Business Service Management und Qualitaetsmanagement.
Die Ergebnisse der Studie werden ausfuehrlicher in dem Whitepaper „Wie Geschwindigkeit in der IT die Geschaeftsergebnisse beeinflusst“ beschrieben. Das Whitepaper und dazugehoerige Grafiken koennen angefordert werden bei: patrik.edlund@hp.com
Ueber die Studie
Von Maerz bis April 2007 wurde in den Regionen Europa/Naher Osten/Afrika (EMEA), Amerika und Asien-Pazifik Telefoninterviews durchgefuehrt, an denen sich insgesamt 1.125 IT-Fuehrungskraefte aus kleinen, mittleren und grossen Unternehmen beteiligten. 500 davon kamen aus dem EMEA-Raum, 275 aus Amerika und 300 aus dem Bereich Asien-Pazifik. Das Teilnehmerfeld deckt ein breites Branchenspektrum ab, das sich von Finanzdienstleistern ueber die verarbeitende Industrie, Technologie, Logistik und Telekommunikation bis zu Energieversorgern erstreckt.
Die in dieser Pressemeldung erwaehnten Aussagen beruhen unter anderem auf den folgenden Fragen (Ergebnisse fuer Deutschland):
• Stimmen Sie folgender Aussage zu? Eine schnellere Fertigstellung von IT-Projekten und Bereitstellung von IT-Services wuerde den Profit meines Unternehmens deutlich erhoehen.
Stimme zu: 71 %; Stimme nicht zu: 28 %; Weiss nicht: 1 %
• Wie viel Prozent der IT-Projekte in Ihrem Unternehmen wurde in den letzten drei Jahren spaeter als geplant fertiggestellt?
0 % der Projekte: 19 %; 10 % der Projekte: 33 %; 25 % der Projekte: 27 %; 50 % der Projekte: 7 %; 75 % der Projekte: 4 %; 100 % der Projekte: 11 %
• Welche geschaeftlichen Konsequenzen traten als Folge verspaeteter IT-Projekte auf?
Verzoegerte Produkteinfuehrungen: 48 %; Umsatzverlust: 33 %; verfehlte Sparziele: 28 %; Beeintraechtigungen von Firmenfusionen: 28 %; Verlust von IT Arbeitsplaetzen: 28 %; Schaeden an Reputation und Markenimage: 20 %
• Wie viel Prozent der IT-Projekte Ihres Unternehmens in den letzten drei Jahren fuehrten zu den erwarteten positiven geschaeftlichen Auswirkungen?
0% der Projekte: 0%; 10% der Projekte: 23%; 25% der Projekte: 17%; 50% der Projekte: 9%; 75% der Projekte: 24%; 100% der Projekte: 27%
• Welche der folgenden Faktoren verlangsamen am meisten die Bereitstellung von IT-Services bzw. die Fertigstellung von IT-Projekten in Ihrem Unternehmen?
Aenderungen der Geschaeftsprioritaeten waehrend des Projekts: 48%; Fehlende Koordination zwischen IT und Business: 45%; Outsourcing: 36%; Zu wenig Business Ressourcen: 20%; Mangelhafte Definition von Anforderungen: 19%; Ueberlastung der IT-Abteilung: 13%
• Welche der folgenden Technologien bzw. Methoden nutzen Sie, um IT und Business enger zu verzahnen?
Service-orientierte Architektur: 52%; Business Service Management: 49%; Qualitaetsmanagement: 44 %; Anforderungsmanagement: 43 %; Projekt- und Portfoliomanagement: 27 %; IT Service Management: 27%; Infrastruktur-management: 15%