Um an diesem langfristigen Wachstum zu partizipieren, legt das Management der zuständigen Business Line Chemicals bei H.C. Starck in seiner strategischen Ausrichtung besonderen Wert auf die Versorgung der chemischen Industrie mit hochwertigen wolframhaltigen Katalysatorvorstoffen. Vor dem Hintergrund einer zeitweise weltweiten Knappheit von hochwertigem Natriumwolframat und Ammoniummetawolframat wurden die Produktionskapazitäten für diese Vorstoffe aufgestockt und könnten heute den überwiegenden Teil des bekannten Weltbedarfs abdecken.
"H.C. Starck hat als eines der wenigen vollintegrierten Unternehmen die Möglichkeit, die individuellen Produktwünsche der chemischen Industrie in Bezug auf physikalische und chemische Eigenschaften der Produkte bereits ganz am Beginn der Produktionskette zu berücksichtigen. "Wir können unsere Prozessparameter über die gesamte Wertschöpfungskette so einstellen, dass wir die individuellen Problemstellungen, mit denen unsere Kunden an uns herantreten, auch individuell lösen können", sagte Silke Gray, Vice President Sales & Marketing der Business Line Chemicals im H.C. Starck-Headquarter in Deutschland. "Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit unserer Anwendungstechnik mit den Entwicklungsabteilungen unserer Kunden konnte in der Vergangenheit stets zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen werden, wir arbeiten hart daran, dass dies auch in Zukunft, insbesondere mit neuen Partnern, so bleibt. Des weiteren haben unsere Kunden von nun an die Möglichkeit, ihren gesamten Bedarf aus einer Hand zu decken und müssen sich nicht aus mehreren Quellen bedienen", so Gray.
Darüber hinaus bietet H.C. Starck eine umfassende Expertise im Bereich des Wolframrecyclings. Neben jahrzehntelanger Erfahrung im Recycling von Wolfram aus den klassischen Hartmetallanwendungen besteht auch die Möglichkeit des Recyclings von wolframhaltigen Stoffen aus der chemischen Industrie. Beispiele hierfür sind die Aufarbeitung verbrauchter Katalysatoren und Produktionsabfällen sowie Technologietransfer zur Rückgewinnung von Wolframverlusten aus Abwasserströmen beim Kunden. Hierbei wird aus den verschiedensten Ausgangsmaterialien das Wolfram von anderen Stoffen getrennt und in eine hochreine Wolframchemikalie überführt. Neben wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen können über einen direkten closed-loop zusätzlich die Abhängigkeiten von Primärrohstoffquellen vermindert werden. Darüber hinaus werden noch wertvolle Rohstoffressourcen geschont.