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Handwerkskammer für München und Oberbayern

Bundesweite Imagekampagne des Handwerks startet

Traublinger: "Wir sind die Wirtschaftsmacht von nebenan"

(PresseBox) (München, )
Das Handwerk beginnt das Jahr 2010 mit einem Paukenschlag. "Am 16. Januar startet unsere bundesweite Imagekampagne, mit der wir das Bild unseres Wirtschaftsbereichs in der Öffentlichkeit gerade rücken wollen", erklärt Handwerkskammerpräsident Heinrich Traublinger, MdL a. D.

Wie eine Forsa-Studie ergeben hatte, schätzen 48 Prozent der Befragten das soziale Ansehen des Handwerks als hoch ein. "Das ist zwar ein recht ordentlicher Wert, spiegelt aber nicht die wahre Bedeutung unseres Wirtschaftsbereichs wider", sagt der Kammerpräsident. Ebenso werden viele Berufe nicht mehr als Teil des Handwerks wahrgenommen. Auf die Frage, welche Handwerksberufe ihnen bekannt seien, nannten 67 Prozent den Schreiner. Weitere weit verbreitete Handwerke wie z.B. Bäcker und Metzger tauchten mit 15 und zehn Prozent Bekanntheit unter "ferner liefen" auf. Das dürfte vor allem daran liegen, dass viele der Befragten sie eher im Handelsbereich verorten.

Zudem offenbarte die Studie, dass der wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellenwert des Handwerks mit seinen fast eine Million Betrieben und gut 4,8 Millionen Beschäftigten unterschätzt wird. 29 Prozent der Befragten glauben, dass die Bedeutung des Handwerks für die deutsche Wirtschaft "weniger groß bzw. gering" ist. Diese sollen mit der Imagekampagne vom Gegenteil überzeugt werden. Vor allem junge Menschen beurteilten den Wirtschaftszweig Handwerk kritisch: während beispielsweise 70 Prozent der über 60-Jährigen das Handwerk als "attraktiven Arbeitgeber" bezeichneten, lag der Wert bei den 14- bis 18-Jährigen bei 52 Prozent. Ein hohes Ansehen ist aber erforderlich, um ausreichend beruflichen Nachwuchs zu gewinnen.

"Ziel der Kampagne ist es daher, das nicht mehr zeitgemäße Bild vom Handwerk an die Realität des modernen Wirtschaftszweigs anzupassen. Auch die berufliche Vielfalt des Handwerks soll bekannter werden: wir bilden in weit über hundert Berufen aus - vom Augenoptiker bis zum Zweiradmechaniker. Vor allem aber soll die Kampagne Jugendlichen die Realität im Handwerk nahebringen und sie für die Individualität der Produkte und Dienstleistungen begeistern", betont Traublinger. Die Kampagne soll zeigen, was das Handwerk tagtäglich für Deutschland leistet - von der Herstellung der Frühstückssemmel bis zum Bau des Eigenheims.

Eine ganz wesentliche Rolle spielt bei der Kampagne ein Werbespot. Der Film erzählt, wie ein Leben ohne das Handwerk aussehen würde. Ab dem 16. Januar wird er auf öffentlichrechtlichen und privaten Fernsehsendern zu sehen sein. Parallel dazu bringen 630 Kinos in 465 Städten den Spot. In Oberbayern werden insgesamt 31 Leinwände bespielt. Gleich zum Start der Kampagne werden fast 12.000 Plakate in rund 380 Städten Deutschlands geklebt. Davon entfallen 594 Plakate auf Oberbayern. Auch die Außenfassade der Handwerkskammer schmückt ein großes Banner.

Zusätzlich werden Jugendliche über Plakate und Poster an über 13.000 Schulen in Deutschland angesprochen. "Auch bei unseren Handwerkerinnen und Handwerkern spüren wir viel Begeisterung, wenn wir über die Kampagne informieren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass unsere Betriebe von Anfang an Teil der Imagekampagne sind. Jeder kann und soll sich daran beteiligen. Zum Auftakt bekommen alle Betriebe ein sogenanntes Starterpaket mit Werbematerialien", berichtet der Kammerpräsident. Alle Maßnahmen und Aktionen fließen im Kampagnen-Slogan zusammen: "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht von nebenan." Traublinger: "Der Slogan verbindet auf hervorragende Weise den Aspekt der ökonomischen Leistungsfähigkeit mit einer weiteren wichtigen Eigenschaft des Handwerks: der Nähe zu den Kunden."

Alle weiteren Informationen zur Imagekampagne und zum deutschen Handwerk stehen im Internet unter www.handwerk.de.
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